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Ich back’s mir oder auch nicht – Zitrone-Mandarinen-Tartes

Hallo ihr Zuckerschnuten,

ich wünsche euch einen ganz wunderbaren Sonntag.
Eigentlich sollte dieser Artikel bereits gestern online gehen und eigentlich wollte ich damit endlich mal wieder an der wunderbaren „Ich backs mir“-Aktion von der herzallerliebsten Neu-Mama Claretti mit machen.
Leider hab ich mich total im Thema vertan!

Ich war der mega festen Überzeugung: Im Okotber geht’s um Tartes & Quiche.
Das Tartes ja bereits im August dran waren, hab ich einfach mal verdrängt.
So stand ich also die Tage in der Küche und hab ganz wunderbare Winzlinge – kaum größer als ein 2€-Stück – gezaubert.
Ich habe Mini-Tartes gebacken, die mit einem knusprigen Boden aus Pâte Sucrée, einem ganz zarten und süßen Mürbteig und der leicht säuerlich-herben Creme in der Mitte ein tolles Geschmackserlebnis zaubern.
Irgendwie erinnern mich diese Winzlinge an kleine Käsekuchen ♥

Ihr könnt euch also mein Entsetzen vorstellen, als ich die Oktober-Aktion verlinken will und nirgends das Wort Tarte auftaucht!
Zeit, um eine Quiche aus dem Ärmel zu schütteln war leider nicht mehr und so muss ich auch diesen Monat noch mal aussetzen.

Das wunderbare Rezept, dass sich an einem Rezept aus dem neuen Buch „Mini Sweets: Kekse, Kuchen und Gebäck auf einen Biss“ (stelle ich euch in den kommenden Tagen vor) orientiert, möchte ich trotzdem nicht vorenthalten.

Mini, mit einem Haps weg, Ich backs mir

Zitrone-Mandarinen-Tartes (24 Stück)

Für den Teig
50g Butter, weich
30g Puderzucker
2 Eigelbe
100g Mehl

Für die Creme
4 EL Zitronensaft
Saft von 2 Mandarinen
30g Zucker
2 Eier, Größe L
50g Butter, gewürfelt

Für den Teig schlagt ihr die Butter mit dem Puderzucker bis eine helle, cremige Masse entsteht.
Dann rührt ihr die Eigelbe einzeln unter bis sich alles verbunden hat.
Zum Schluss das Mehl unterrühren und ggf. nochmal mit der Hand kneten bis ein glatter Teig entsteht.
Der Teig ist in diesem Zustand noch super weich, weswegen er jetzt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank wandert.

Für die Creme mischt ihr den Saft, den Zucker und die Eier in der hitzebeständigen Schüssel und schlagt das ganze schaumig.
Stellt einen Topf mit Wasser auf den Herd und erhitzt dieses. Wenn es leicht köchelt, gebt ihr die Butter zur Saft-Mischung und stellt die Schüssel auf den Topf.
Nun kocht ihr die Creme unter rühren so lange bis eine dickliche Creme entstanden ist.
Nehmt die Creme vom Herd und lasst sie unter gelegentlichem Rühren abkühlen. Wenn ihr die Creme länger im Voraus zubereitet, solltet ihr eine Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen, damit sich keine Haut bildet.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und kurz weich kneten.
Jetzt auf ca. 5mm Dicke ausrollen und Kreise mit gewelltem Rand und 5cm Durchmesser ausstecher und einer gefetten Mini-Muffin-Form platzieren.
Die Kreise in der Mitte fest drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Für ca. 7 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis sich der Teig goldbraun färbt.
Aus dem ofen nehmen und abkühlen lassen.

Die Creme in einen Spritzbeutel geben und in die Tartböden füllen.

Die Tartes können entweder direkt frisch oder auch noch 1-2 Tage später genossen werden. Nach ca. 1 Stunde bildet die Creme eine Haut, was dem Geschmack jedoch keinen Abbruch tut.

Zu Halloween wird es dieses Jahr übrigens keine Rezepte bei mir geben.
Das liegt dieses Jahr weder an zu wenig Ideen oder zu wenig Lust, sondern lediglich an viel zu wenig Zeit.
Ich kann euch aber guten Gewissens diese Rezepte aus den vergangenen Jahren ans Herz legen:

Gruselige Knochen
3D Kürbis-Kekse mit süßer Füllung

Ich wünsch euch viel Spaß bei euren Halloween-Vorbereitungen, Herbst-Ferien-Unternehmungen und was ihr sonst noch diese Woche vorhabt.
Ich persönlich mache mich in 1-2 Stunden auf den Weg in die Schweiz, um dort mein Wissen über die Schokoladenmassenherstellung etwas aufzufrischen.
So was muss schließlich auch ab und zu mal sein!

Süße Grüße,
Jessi

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