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Mein lecker-schmecker Wochenende

Hallo zusammen.

Ein langes Wochenende geht zu Ende und ich muss sagen: Tolles Wetter, tolles Essen. Wir waren eigentlich das ganze Wochenende unterwegs und wenn ich dann doch mal zuhause war, hab ich mich mit meinem Herd beschäftigt.

Aber jetzt mal in kulinarischer Reihenfolge 😉

Samtag gab es einen Stadtbummel mit leckerem chinesischem Essen und dem besten Pistazieneis, das ich in Deutschland bis jetzt gegessen habe. Leider stammt nichts von diesen leckeren Dingen aus meinem Kochlöffel, weswegen es hierzu keine Rezepte gibt.

Sonntag waren wir dann bei meinen Eltern zum Grillen eingeladen. Bei meiner Mama gibt es zum Grillen immer Knauzen. Das sind schwäbische kleine Hefegebäcke mit Schinken und Käse.

Und diesmal hab ich mich an diese leckeren Teilchen gewagt.


Knauzen

700g Mehl
200g Emmentaler, gerieben
2 TL Salu
2 TL Zucker
1/4l Milch, lauwarm
1/4l Wasser, lauwarm
1 Würfel Hefe
1 Packung Speck, gewürfelt

Die Hefe wird in einem Gemisch aus Wasser und Milch aufgelöst. Die restlichen Komponenten werden in einer großen Schüssel mit Deckel vorgemischt. Dann gibt man die Hefe-Flüssigkeit in die Schüssel, verschließt sie gut mit einem Deckel und schüttelt alles kräftig durch.

Wenn man nicht mehr schütteln kann, wird der Teig mit der Hand zu einem glatten Teig geknetet. Dann sofort in kleine Stücke reißen (ca. Golfballgröße) und auf ein Blech setzen. Der Abstand zwischen meinen Knauzen war sehr groß. Da sie nicht wirklich aufgehen oder verlaufen, kann man sie auch enger setzten.

Dann die Knauzen für ca. 20 Minuten bei 180-200°C hellbraun backen.

Schwäbisches Hefegbäck herzhaft mit Speck und Käse

Hefegebäck herzhaft
Frisch aus dem Ofen – ein Gedicht

Meine kleinen Geschwister waren begeistert. „Die schmecken wie die von Mama – die darfst du wieder machen!“ Na dann werde ich des auch so machen.

Da ich dann noch extrem Lust auf Schokolade hatte, habe ich noch einen französischen Blitz-Schokokuchen gebacken.

Eigentlich wollte ich den Kuchen erst im Laufe der Woche backen, aber ich hab es nicht ausgehalten.

Französischer Blitzkuchen

200g Mandeln, gemahlen
200g Zucker
200g Halb- oder Edelbitterschokolade
200g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
4 Eier
1 Prise Salz

Die Schokolade wird in Stücke gebrochen und zusammen mit der Butter über dem Wasserbad geschmolzen. Zucker, Mandeln, Backpulver, Salz, Vanillezucker und zum Schluss die Eier unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm Durchmesser) füllen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C (Umluft 140°C) etwa 40 Minuten backen. Eine Stäbchenprobe bringt bei diesem Kuchen nichts, denn seine weiche, etwas klebrige Konsistenz ist gewünscht.

französischer Schokoladenkuchen glutenfrei

Der Kuchen ist sehr mächtig, aber auch mächtig lecker!

Abends waren wir auf einem Geburtstag, wo es ein wahnsinniges Dessert gab, welches unter dem Namen „Variationen von Erdbeeren und Rhabarber“ serviert wurde.

Und weil ein Bild mehr als 1000 Worte sagt,…

 

Zu guter Letzt ging es heute noch auf den Pfingstmarkt im nahe gelegenen Köngen, wo ich mir noch ein paar Kleinigkeiten gegönnt habe:

  • Silikonpralinenform „Mini Guggel“
  • Silikonpralinenform  „Teatime“
  • Silikonbackform „Style“
  • 2 Backpinsel (ganz normal ohne Silikon, weil mich meiner in den Wahnsinn treibt)
  • Löffel-Ausstecher
  • verschiedene Servietten
  • Geschenkband

Damit war das lange Wochenende dann auch schon wieder vorbei.

Alles in allem war es, wie bereits erwähnt, ein tolles Wochenende. Die neuen Back-und Pralinenformen werde ich schon bald einweihen und euch dann die Ergebnisse präsentieren.

Bis dahin…

Süße Grüße,
Jessi

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