Wenn der Mann backt: Laugenbrötchen

Guten Morgen ihr Lieben.

Na, kann man schon fit sein?
Ich bin schon ein Weilchen wach. Gerade genau so lange, dass ihr jetzt diesen Post hier lesen könnt.
Normalerweise entstehen meine Posts über mehrere Tage.
Es wird überlegt, gebacken, fotografiert, bearbeitet, geschrieben und irgendwann veröffentlicht.
Das hab ich eigentlich auch die ganze Woche so durch gezogen.
Den Post, der daraus entstanden ist, gibt’s aber erst ein anderes Mal.
Denn es ist ein Post für den ich mich mit Christina von Christinas Catchy Cakes zusammen getan habe. Und ihr kam diese Woche leider das Leben dazwischen.
Christina ist meine persönliche Superwoman, was ihr Organisationstalent angeht. Sie kriegt an einem Tag mehr erledigt, als ich mir überhaupt vorstellen kann.
Wenn sie also sagt, sie schafft es nicht, dann hätten es nicht mal die Avengers hin bekommen.

Weil ich aber ab heute unbedingt wieder bloggen möchte, musste ich halt kurzfristig umdisponieren.
Gott sei Dank war ich in den letzten Monaten in der Küche nicht so faul, wie am PC und so finden sich auf meinem Server rund 20 blogbare Shootings.

Heute starte zeige ich euch aus dieser Liste den Liebling meines Mannes: Laugenbrötchen.
Vor knapp einem Jahr wollte Mister MU sich mal selbst an seinen heißgeliebten Laugenbrötchen versuchen.
Wir haben das Internet durchforstet und sind über das gelingsichere Rezepte von Herr Grün gestolpert.
Es gab eine kurze Einweisung in Sachen Backen von mir und seit her zaubert der Mann in schöner Regelmäßigkeit super leckere Laugenbrötchen für uns und unsere Freunde.
Bei mir werden die übrigens nix! Keine Ahnung warum, aber ich versau die Brötchen mit genau so schöner Regelmäßigkeit, wie der Mann sie bäckt…
Aber was der Mann kann, das könnt ihr schon lange…

Laugenbrötchen, Brötchen selber machen, Laugengebäck

Laugenbrötchen nach Herr Grün (je nach Größe 5-8 Stück)

250 g Mehl 550
12 g Hefe
75 ml Milch
75 ml Wasser (handwarm!)
10 g Butter
½ TL Zucker
1 TL Salz
50 g Natron
Meersalz zum Bestreuen

Zu Beginn sei gesagt, dass ich andere Mehle als das 550 ausprobiert habe. Es klappt nicht!
Spart euch diese vergebene Liebesmüh und nehmt 550.
Beim Natron empfehle ich, wie Herr Grün auch, Kaiser-Natron. Das bekommt ihr in jeden Supermarkt.

Für den Teig gebt ihr das komplette Mehl in eine große Schüssel. Mit einem Löffel formt ihr in der Mitte eine Kuhle von der Größe einer halben großen Orange.
In diese Kuhle bröckelt ihr die Hefe, gebt dann den Zucker dazu und fügt am Ende noch das Wasser dazu.
Rührt diese Mischung nun ganz vorsichtig um und bedeckt sie mit etwas trockenem Mehl vom Rand der Schüssel.
15 Minuten ruhen lassen bis sich deutliche Blasen bilden.

Die Butte in einem Topf erwärmen bis sie flüssig ist. Dann die Milch und das Salz dazu geben. Die Mischung sollte jetzt handwarm sein. Falls die Mischung etwas zu kalt ist, noch etwas kurz weiter erhitzen. Ist sie zu warm, zur Seite stellen und warten. Hitze zerstört eure Hefe und die Brötchen gehen am Ende nicht auf.
Die Milch-Butter-Mischung zum Mehl geben und kurz mischen. Dann auf der Arbeitsplatte gut durchkneten bis der Teig geschmeidig ist.
Den Teig zu einem Strang formen und in einzelne Teile zerschneiden. Die Menge variiert stark je nach dem, wie groß ihr eure Brötchen haben wollt.
Die Stücke zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier bestücktes Blech legen. Haltet genug Abstand zwischen den Brötchen, da sie noch ein gutes Stück aufgehen.
Nun lasst ihr die Brötchen an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen.

Währenddessen könnt ihr euren Herd auf 180°C Umluft vorheizen.
Wenn eure Brötchen ca. 20 Minuten gegangen sind, könnt ihr euch an die Vorbereitung eurer Lauge machen.
1l Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen. Dann vorsichtig das Natron dazu geben. Achtung: Das schäumt!
Die Hitze etwas reduzieren, so dass die Lauge nicht mehr kocht aber noch gut heiß ist.
Die Teigkugel vorsichtig in den Topf geben und nach 10 Sekunden wenden. Nach weiteren 10 Sekunden mit einer Schaumkelle entnehmen und wieder auf das Backblech legen. Die Oberfläche kreuzförmig einschneiden und mit Meersalz bestreuen.
Wenn alle Bröchen gelaugt sind, kommen sie für 10-15 Minuten in den Ofen, abhängig davon, wie dunkel ihr eure Brötchen mögt.
Mister MU bäckt für mich immer ein paar helle und lässt seine dann noch ein paar Minuten länger drin.

Am aller besten schmecken die Laugenbrötchen, wie die meisten Gebäcke, warm.
Gerne schlicht kombiniert mit Butter oder Frischkäse.
Einfach himmlisch…

Hmm, ich glaub ich muss beim Mann mal wieder Laugenbrötchen bestellen…
Ich muss weg…

Süße Grüße,
Jessi

Advertisements

2 Gedanken zu „Wenn der Mann backt: Laugenbrötchen

  1. marillescuisine

    Die Brötchene sehen so gut aus! Laugengebäck ist der Grund, warum ich nicht 100% glutenfrei esse. Gibt einfach nichts Besseres. Vielleicht sind’s die schwäbischen Gene.. Auf jeden Fall erinnert ihr mich daran, mal wieder selber welches zu machen;)

    Liebe Grüße
    Marlis

    Antwort

Und was hast du zu sagen? Lass es mich wissen...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s