Die besten Chocolate Chip Cookies ever!

Hey ihr Sommerkinder!

Na, ist es bei euch auch so schön warm?
Lange mussten wir warten, aber es hat sich gelohnt!
Da will man eigentlich alles – nur nicht in der Küche stehen und backen.
Doch, ich schon. In den kühlen Abendstunden zieht es mich in meine Küche wie die Motten zum Licht.
Ich liebe es zu backen. Es ist wahnsinnig entspannend.
Und so entstehen bei mir auch Mitten im Sommer feinste Leckereien in meiner Küche.
Nicht immer im Backofen – das beweise ich beim nächsten Mal – aber immer mit viel Liebe.

Und während ich hier sitze und tippe, genieße ich einen Keks.
Nicht irgendeinen Keks. Ein Cookie. Der Letzte.
Der letzte wunderbare, riesige Cookie der aus einem ganzen Heer Cookies übrig geblieben ist.
Das er so lange (fast 2 Wochen!) überlebt hat, wundert mich sehr. Den er ist leider geil!
Riesig und soft, schokoladig und irgendwie würzig.
Ein paar Krümmel fallen auf die Tastatur…
So buttrig…
Hmmm…

Oh entschuldigt, ich glaub ich hab den Faden verloren. Ah ja, Cookies. Chocolate Chip Cookies. Nach Jaques Torres.
Kennt ihr nicht? Gar nicht schlimm.
Aber glaubt mir, wenn ich euch sage: der Mann versteht was von Cookies.
Sein Rezept verlangt nach verschiedenen Mehlen, verschiedenen Zuckern und auch ein wenig Geduld.
Und auch wenn ihr, wie ich, nicht die geduldigsten seid, solltet ihr euch trotzdem daran versuchen.
Ihr werdet es nicht bereuen.

Chocolate Chip Cookies nach Jaques Torres

Chocolate Chip Cookies nach Jaques Torres (ca. 30 große Cookies)

30g Stärke
250g Mehl Typ 450
230g Mehl Typ 1050
120g Mehl Typ 550
1 1/2 TL Backpulver
1 1/4 TL Natron
1 1/2 TL Salz
280g Butter
280g brauner Zucker
200g Zucker
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt
300g große, backfeste Schokostücke
etwas Meersalz

Mischt alle Mehlsorten, das Backpulver, das Natron und das Salz in einer Schüssel und stellt sie bei Seite.
Ihr könnt übrigens die auch die komplette Menge an Typ 1050 und Typ 550 – also insgesamt 550g – durch Typ 812 ersetzen. Leider konnte ich das nicht auftreiben uns musste improvisieren.
Die Butter und den kompletten Zucker in eine Schüssel geben und so lange schlagen bis sie sehr hell wird. Das kann schon mal 5 Minuten dauern. Da lob ich mir doch meine Küchenmaschine.
Die Eier einzeln unterrühren und dann das Vanilleextrakt dazu geben.
Nun könnt ihr langsam die trocknen Zutaten unterrühren bis sich alles sauber verbunden hat.
Zu letzt die Schokostücke unterrühren.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 24 Stunde im Kühlschrank ruhen. Da hält er es übrigens bis zu 72 Stunden aus – im Gefrierschrank notfalls auch länger…

Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Mit einem Eisportionierer – ja genau diese in Größe eines Golfballs – den Teig auf, mit Backpapier ausgelegten, Blechen verteilen.
Wer keinen Eisportionierer hat oder einfach findet, dass das man das auch von Hand machen kann, der formt einfach 50g schwere Kugeln und drückt sie unten etwas platt.
Schön Abstand halten, da die Cookies viel Freiraum benötigen 😉
Auf die Oberfläche eurer Teigkugeln streut ihr jetzt noch eine Prise Meersalz.
Dann ghet’s auch schon für 12-15 Minuten in den Ofen bis sie goldbraun, aber noch weich sind.
Keine Sorge falls sie euch noch etwas zu weich vorkommen – die Cookies ziehen beim Abkühlen nach.

Die besten Cookies

Und dann heißt es genießen!
Schnappt euch diese Seelenschmeichler und ab auf die grüne Wiese / auf die Terrasse / an den See.
Ich würde sie bis ans Ende der Welt mitnehmen.
Denn auch wenn nichts an das Chocolate Chip Cookie-Rezept meiner Mama hinreicht, so haben diese Kerlchen doch einen gewissen Charme, dem ich nicht – niemals – widerstehen kann.
Und das muss wirklich was heißen!

So… und was mach ich jetzt? Freibad? Grillen? Oder doch lieber backen?
Irgendwas wird mir schon einfallen…

Süße Grüße,
Jessi

P.S:

Schaut mal! Als ich noch dabei war, mein Set aufzubauen, hab ich doch tatsächlich einen Cookie-Dieb inflagranti erwischt.
Kennt den einer von euch zufällig? Der sagt nix… Nur immer „KEKSE!“

Cookiemonster

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