Die Sache mit den Trends und ein Rezept für leckeres Icecream Bread

Hallo Sweethearts.

Ständig gibt es neue Sachen auf dieser Welt. So viele neue Eindrücke.
Und fast so schnell, wie ein neuere Trend entsteht, wird etwas „gehypt“.
Da ist es ganz egal, ob Film, Serie, Auto oder Food. Macht es einer, machen es alle. Hat es einer, haben es alle.
Prinzipiell haben Dinge, die gehypt werden, meist eine recht abschreckende Wirkung.
Ich hab viele Filme nicht gesehen, weil mir einfach der ganze Wirbel, der um diese Filme gemacht wurde, zu viel war.
Klingt doof, ist aber einfach so.
Wie ist das bei euch? Macht ihr Trends mit und schaut euch die heiß gehandelten Filme an? Oder seid ihr vielleicht sogar die, die die Trends setzen?

Bei einem Thema lasse ich mich jedoch nicht durch diese Hypes und das ganze Tam Tam von neuen Trends und Ideen abbringen.
Und das ist natürlich beim Thema Food.
Ich muss einfach wissen, was andere Leute an neuen Zutaten / Rezepten reizt.
Ist es der neue heiße Scheiß auf meinem Speiseplan? Oder doch eher eine einmalige Angelegenheit (Hello Green Smoothie!)?
Bei Essen bin ich immer gerne vorne mit dabei!

Also bin ich immer auf der Suche nach den neusten Foodtrends und Ideen.
So entstanden bereits Cronuts, Mini Pies im Mason Jar Deckel und Energy Balls in meiner Küche.
Und auch diese Woche hab ich mich mal wieder an etwas Besonderes gewagt.
Auf Pinterest bin ich über das Icecream Bread gestolpert. Ja, ihr habt richtig gelesen: Eiscreme Brot!

Süßes Brot, Resteverwertung, nur 2 Komponenten

Das ist ein neuer Trend aus den USA.
Die Amerikaner lieben ja grundsätzlich alles, was schnell geht und gut schmeckt. Und so entstand dieses süße Brot aus lediglich 2 Zutaten – Eis und Mehl.
Okay, in Deutschland sind es 4 Zutaten. Denn im Gegensatz zu den Amerikanern müssen wir unser Backpulver noch selber ins Mehl mischen. Und auch eine Prise Salz hat noch nie geschadet.
Und so entsteht innerhalb von kurzer Zeit ein leckeres, süßes Brot. Geschmacklich konnte es mich total überzeugen. Es ist etwas trockener – in etwa wie eine Mischung aus Rührkuchen und Toastbrot – und nicht zu süß. Je nach verwendeter Eiscreme st es auch super variabel.

süßes Brot, Resteverwertung, nur 4 Zutaten

Icecream Bread (6 Portionen)

190g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
225g Milcheis eurer Wahl (kein Sorbet!)

Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die trockenen Komponenten mischen.
Das Eis schmelzen und unterheben – der Teig hab eine sehr feste Konsistenz.
Den Teig auf Förmchen verteilen oder einfach in die gefetteten Mulden der Muffinform geben.
Der Teig verhält sich ein bisschen wie Brotteig. Das bedeutet, er wird nach dem Backen genau die Form haben, wie vor dem Backen – nur größer. Ihr solltet die Teigportionen also schon ein bisschen in Form bringen, damit das Ergebnis auch optisch überzeugt.
Dann geht’s für 20 Minuten ab in den Ofen.

Ich persönlich finde dieses Rezept wirklich sehr praktisch.
Ich gehöre nämlich zu der Sorte Menschen, die gerne mal eine neue Sorte Eis ausprobieren und dann am Ende ne halb leere Packung im Gefrierschrank haben, die bei der nächsten Aufräumaktion im Müll landet.
So kann ich das Eis beim nächsten Mal wenigstens noch sinnvoll verarbeiten.
Außerdem liebe ich Rezepte, die sich blitzschnell zubereiten lassen, wenn sich kurzfristig Besuch angekündigt hat.
Mehl und Backpulver haben die meisten zu Hause. Und Eis kann man selbst Sonntags an der Tanke besorgen.

Und wie gefällt euch diese Idee? Welches Eis würdet ihr für das Icecream Bread verwenden?
Ich freu mich auf eure Ideen.

Süße Grüße,
Jessi

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4 Gedanken zu „Die Sache mit den Trends und ein Rezept für leckeres Icecream Bread

  1. immerferien

    Sehr strange! Was es nicht alles gibt! Wenn heute der 1. April wäre, würde ich denken… 🙂
    Nachbacken werde ich das ganze aber wohl nicht. Dafür schmeckt mir mein gutes Eis auch so zu gut. Und minderwertiges Industrieeis möchte ich wiederum nicht zu Brot weiterverarbeiten, da nehme ich dann lieber normale Zutaten.
    Aber ein kleines Häppchen probieren möchte ich ja doch – neugierig gemacht hast du mich!
    Viele Grüße
    Maria

    Antwort
    1. Jessi [Luxuria] Autor

      Genau so ging es mir auch.
      Die Neugier war am Ende dann aber einfach dich zu groß. Hab dann extra nen kleinen Container gutes eis gekauft und dafür verwendet.
      Ist aber auch definitiv nix, was es bei mir nun ständig geben würde.

      Liebe Grüße,
      Jessi

      Antwort
  2. Nika

    Hallo Jessi,
    Ich finde deine Gedanken zum Thema Trends sehr interessant und finde mich darin wieder. Ich muss definitiv nicht jeden Trend mitmachen. Green Smoothie? Joar, mal einen gemacht, aber mehr weil ich noch grüne Sachen zu Hause hatte, die weg mussten. One Pot Pasta? Neee, ich mach meine Pasta lieber wie gewohnt.
    Gestern bei Twitter fand ich übrigens deinen Tweet „Ich will wieder mehr ich sein. Unperfekte Bilder, dafür Backen mit Leidenschaft“ super gut! Ich hab den Blogst-Chat gestern nur kurz verfolgt, fand aber die Frage, was man auf seinem Blog ändern will/ welche Trends man verfolgen will/wird, interessant. Und gleichzeitig dachte ich mir: Klar, ich nutze auch viele Social Media Kanäle, aber ich mache nicht jeden Trend mit um auf Teufel-komm-raus mehr Leser zu bekommen. Dann lieber etwas weniger Hype, dafür mehr Inhalt und Herz.

    LG
    Nika von LittleTiger

    Antwort
    1. Jessi [Luxuria] Autor

      Hallo Nika.

      Schön, dass du dich in meinem Beitrag wiederfindest. Das beruhigt mich sehr. Denn manchmal halte ich mich doch ein bisschen für ein Marsmännchen…
      Ich freu mich, dass du beim Twittertreff vorbei geschaut hast und dann ausgerechnet mein Tweet hängen geblieben ist.
      Irgendwie passte da der Blogbeitrag ja auch ganz super um Thema 😉

      Liebe Grüße,
      Jessi

      Antwort

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