Ich back’s mir: (Oster)Eier-Rahm-Tartes

Hey ihr Zuckerschnuten,

ach, wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Monat um…
Aber ein Gutes hat das Ganze ja: Es ist wieder Zeit für „Ich back’s mir“.


Diesen Monat hat sich die liebe Clara das Thema „Osterkuchen“ ausgesucht.
Wie passend – schließlich steht Ostern ja schon direkt vor der Tür.

Nachdem ich das Thema „Osterkuchen“ kannte, gab es für mich nur eine wirklich wichtige Sache: Der Hauptdarsteller des Rezepts musste Ei sein!
Das Ei ist für mich einfach so österlich (Gibt’s das Wort überhaupt???) wie sonst nix.
Und das, obwohl eigentlich gar keiner so genau weiß, wieso das Ei zu Ostern so all gegenwärtig ist.
Es ist wie immer im Leben: Theorien gibt es viele, genaues wissen tut keiner!
Tatsache ist aber trotzdem, dass kein Hase, kein Lamm oder sonst irgendetwas dem Ei bei mir den Rang ablaufen kann…

Und so traf es sich prima, dass ich in einer alten Konditorei-Zeitschrift über Eier-Rahm-Tartes stolperte.
Etwas Traditonelles mit Eiern – passender ging’s wohl kaum.
Da das Rezept etwas seltsam zusammengesetzt war und auch die Menge (35 Stück) etwas übertrieben, hab ich das Rezept umgebaut, so dass es nun mein perfektes Osterrezepte ist.

Resteverwertung Eigelb, Ostern, Traditionell backen

Eier-Rahm-Tartes (4 Stück á 12cm)

1 Blätterteig aus dem Kühlregal

225g Milch
115g Sahne
90g Zucker
15g Mehl
5 Eigelb
1 Prise Salz
1/2-1 TL Vanilleessenz

Stecht aus eurem Blätterteig Kreise aus, die so groß sind, dass ihr damit die Tarteformen inkl. der Wandungen eindecken könnt.
Solltet ihr keinen Ausstecher in der passenden Größe haben, so tut es auch eine Schüssel oder etwas ähnliches.
Legt die Blätterteigscheibe in die Tarteform und drückt sie an den Seiten etwas fest. Stecht dann mit einer Gabel den Boden mehrmals ein.
Stellt die Tarteformen bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank.

Heizt euren Ofen auf 225°C Ober-/Unterhitze vor.

Gebt die Milch, die Sahne, den Zucker, das Mehl und das Salz zusammen in einen Topf und verquirlt alles miteinander.
Stellt es auf den Herd und lasst es 10 Minuten unter ständigem Rühren aufkochen.
Nehmt den Topf vom Herd und lasst die Masse abkühlen. So bald sie handwarm ist, rührt ihr nach uns nach die Eigelbe unter.

Stellt den Topf zurück auf den Herd und erhitzt die Masse vorsichtig so lange bis sie wieder etwas eindickt.
Die Masse darf nicht kochen!

Füllt die Masse 2/3 hoch in die vorbereiteten Formen und gebt sie dann für ca. 20 Minuten in den Ofen.
Die Tartes sind fertig, wenn sich die Oberfläche beginnt sich bräunen.

Resteverwertung Eigelb, Ostern, Traditionell backen, Eier-Rahm-Tarte

Die Kombination aus Blätterteig und der etwas festeren Creme, die – die Zutaten lassen es vermuten – an Vanillepudding erinnert, ist wirklich super lecker.
Das ganze ist knusprig und nicht zu süß.
Da man meistens alle Zutaten, außer dem Blätterteig, zuhause hat und die Zubereitung alles in allem gerade mal 45 Minuten dauert, ist dieses Rezept wirklich ein Geheimtipp für jede Gelegenheit.
Also auch optimal, wenn euch am Ostersonntag noch spontan etwas Süßes für das Osterfrühstück fehlt.

Falls ihr sonst noch Inspirationen für Ostern braucht, kann ich euch diese Rezepte ans Herz legen:

Oster-Cupcakes
Käsekuchen im Ei

Süße Grüße,
Jessi

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Ein Gedanke zu „Ich back’s mir: (Oster)Eier-Rahm-Tartes

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