Ich back’s mir – Roasted Coconut Cake

Hallo ihr Lieben.

Diesen Monat hab ich besonders gut aufgepasst.
Nachdem ich letzten Monat das komplett falsche Thema bei „Ich back’s mir“ erwischt hatte, hab ich diesmal extra noch 2x rüber geklickt. Und es blieb dabei: Lieblingskuchen!

Tastesheriff
Wer jetzt denkt: Super einfaches Thema! Da kann man ja alles machen.
Genau! Und genau da liegt auch der Knackpunkt.
Schließlich backe ich ja nun nicht erst seit gestern. Und in den 2 1/2 Jahren wurde schon so mancher Lieblingskuchen vernascht. Und jeder trug diesen Titel defintiv zu Recht. Beispiele gefällig?

Der Mellow Chocolate Cake ist wohl der saftigste Schokoladenkuchen unter der Sonne und wirklich einfach köstlich.
Die Blueberry Squares sind mega cool: Einfach herzustellen, cremig und fruchtig.
Und der Zitronen-Mascarpone-Gugl ist ein typischer Familienkuchen, der allen schmeckt.

Und jetzt soll ich mir da einfach irgendeinen aussuchen? Nein, das kann ich nicht.
Ich schaffe einfach einen neuen Lieblingskuchen. Wobei…
…ganz neu ist er nicht. Ich hab ihn in der Vergangenheit schon ein paar Mal gebacken, aber auf den Blog schafft er es heute das erste Mal.

Mitgebracht habe ich euch heute einen Roasted Coconutcake.
Die meisten von euch kennen wahrscheinlich den typischen Geschmack von Kokosnuss.
Aber wusstet ihr auch, dass ihr ein ganz neues Geschmackserlebnis schaffen könnt, wenn ihr die Kokosraspeln anröstet? Sie bekommen einen etwas nussigeren, volleren Geschmack.
Das mit der Geschmacksveränderung durchs Rösten ist übrigens mit fast allen Nüssen so. Probiert es doch einfach mal aus!

Kokosnuss, Schokolade, Rührkuchen


Rosted Coconutcake (1 Kastenform)

150g weiße Schokolade
150g Butter
100g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
150g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
150g Kokosflocken
150g Kokosnussmilch

150-200g weiße Schokolade

Heizt euren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Nun röstet ihr die Kokosflocken in einer beschichteten Pfanne ohne Öl an bis sie eine goldgelbe Farbe haben.
Nehmt sie dann vom Herd und packt sie in ein Schüsselchen. Lasst sie nicht in der Pfanne. Durch die Resthitze könnten die Kokosflocken verbrennen und das ist wirklich kein angenehmes Aroma.

Jetzt schnappt ihr euch die Schokolade (also die 150g) und brecht sie in Stücke. Dann erhitzt ihr sie zusammen mit der Butter bis ihr eine klümpchenfreie Schokobutter habt.
Als nächstes trennt ihr die Eier.
Das Eiweiß schlagt ihr mit dem Salz steif. Nach und nach lasst ihr nun 50g des Zuckers einrieseln und schlagt das ganze dann noch mal steif. Dann kommt das ganze in den Kühlschrank.
Die Eigelbe schlagt ihr mit dem restlichen Zucker cremig.
Gebt nun die Schokobutter dazu und rührt sie unter.
Mischt das Mehl,d as Backpulver und die Kokosflocken (bis auf 2-3 EL, die ihr beiseite stellt) und gebt sie abwechselnd mit der Kokosnussmilch – ich nutze hier bevorzugt die Sahne, die sich oben absetzt – zu eurem Teig.
Wenn ihr eine homogene Masse habt, hebt ihr von Hand noch den Eischnee unter bis ihr keine weißen Streifen mehr sehr.

Ab mit dem Teig in eine gefettete Kuchenform und dann darf er für ca. 45-50 Minuten im Ofen bräunen.

Nach dem Abkühlen habe ich den Kuchen noch mit geschmolzener Schokolade übergossen und auf der noch feuchten Schokolade die restlichen Kokosflocken verteilt.

Dieser Kuchen schafft es auf der Liste der Lieblingskuchen definitiv ziemlich weit nach oben.
Die Kokosnussmilch macht ihn total cremig und saftig, was ich vor allem bei Rührkuchen sonst oft vermisse.
Und die Kombination aus weißer Schokolade und Kokosnuss erinnert geschmacklich ein bisschen an diese bekannten Kokospralinen.

So und mit diesem Gedanken, der euch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, entlasse ich euch in den Rest der Woche.
Aber es ist ja schon Bergfest also habt ihr das meiste ja schon geschafft.

Süße Grüße,
Jessi

Advertisements

Ein Gedanke zu „Ich back’s mir – Roasted Coconut Cake

  1. Ingrid

    Hallo Jessi, ich habe den Kuchen gestern nachgebacken und er ist so was von lecker und saftig geworden. Ich habe zur Hälfte Butter und zur anderen Hälfte Kokosöl aus dem Reformhaus genommen. Erstens intensiviert sich noch der Kokosgeschmack und zweitens ist dieses Fett sehr gesund. Du hast nicht zuviel versprochen 🙂 Auch optisch ist er mehr wie ansehnlich. Ich habe auf die weiße Schokolade noch fein gemahlene Blütenblätter gestreut. Hat sehr hübsch ausgesehen.

    Danke für dieses einfache aber geniale Rezept!
    Ingrid

    Antwort

Und was hast du zu sagen? Lass es mich wissen...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s