Sweet 50’s mit zuckersüßen Windbeutel-Burgern

Hey ihr Rockabilliys und Rockabellas,

na, alles klar da draußen?
Heute rocke ich mich wortwörtlich durch meinen Beitag. Denn während ich hier fröhlich vor mich hintippe, habe ich Kopfhörer auf (Lautsprecher am PC sind leider defekt) und wippe mit dem kompletten Körper zum Beat von „The Baseballs“.
Kennt ihr die drei Jungs? Die machen feinsten Cover-Rock ’n‘ Roll. So habt ihr Songs wie Umbrella, Bleeding Love und Angels noch nie gehört!
Absolute Reinhör-Empfehlung.

Ich hab ja eine absolute Schwäche für die 50’s. Rock ’n‘ Roll, Swing, Petticoats, Polka Dot-Kleidchen und Haartollen – das ist meine Welt, auch wenn man mir das nicht gleich im ersten Moment ansieht.
Deswegen habe ich hammermäßig gefreut, als ich das 50’s-Event von Conny vom Blog moment in a jelly jar entdeckt habe.

Da musste ich unbedingt mitmachen.
Leider war in letzter Zeit im Geschäft so viel los, dass ich kaum zum Bloggen, geschweigenden zum Backen gekommen bin.
Irgendwann letzte Woche hatte ich dann aber doch noch ne Eingebung, die ich unbedingt umsetzen wollte.

Denke ich an die 50’s fällt mir direkt mein Lieblings-Ladies-Diner in Esslingen ein.
Ich denke an Bedienungen in pinken Uniformen, Rock ’n‘ Roll, Milkshakes und natürlich wahnsinnig leckere Burger.
Nun bin ich ja aber ein Backblog und deswegen kam so ein typischer Burger nicht in Frage.
Aber, wie wäre es mit der süßen Mini-Version im Windbeutel-Bun mit Mango-Käse? Klingt verrückt? Lasst mich euch überzeugen…

Süßer Burger, 50's

Windbeutel-Burger (ca. 15 Stück)

2x den Teig der Windbeutel mit weißer Ganache
1 EL Sesam
80g Haferkekse
50g Schokolade
10g Butter
50ml Sahne
2-3 EL Sauerkirschcurd oder rote Marmelade
1/2 Mango

Bereitet den Brandteig für die Windbeutel wie im Rezept beschrieben vor.
Spritzt den Brandteig möglichst als kugelig auf’s Blech. Dafür setzt ihr den Spitzbeutel mit leichtem Druck an. Bewegt eure Hand etwas nach oben und drückt dabei stärker, so dass eine breitere Mitte entsteht. Nach oben hin wird der Druck wieder reduziert. Wenn ihr vom Sprizbeutel eine Spitze auf der Oberfläche habt, könnt ihr diese mit leicht feuchten Fingern glätten.
Auf die Oberfläche der Kugeln gebt ihr nun den Sesam, um die typische Optik von Burger-Buns zu erhalten.
Dann geht’s für 20 Minuten in den 175°C warmen Ofen. Je nach Ofen kann die Backzeit etwas abweichen. Schaut einfach regelmäßig durch die GESCHLOSSENE Ofentür, ob die Optik passt und eure Buns goldbraun sind.

Wenn die Buns fertig sind, solltet ihr sie direkt aufschneiden, damit sie besser auskühlen können.

Während die Buns auskühlen kümmern wir uns ums Patty. Das wird in diesem Fall natürlich nicht aus Rindfleisch, sondern aus Haferkeksen und Schokolade gemacht. Dafür zerkleinert ihr die Kekse bis sie fein, aber nicht pulverförmig sind. Erwärmt die Schokolade mit der Butter in der Mikrowelle. Welche Schoki ihr nehmt, ist übrigens reine Geschmackssache. Lediglich braun sollte sie sein.
Rührt die Schoko-Butter unter die Kekskrümel und presst die Masse max. 1cm hoch in einen ca. 4cm großen Kreisausstecher. Wiederholt das so lange bis ihr keine Patty-Masse mehr habt. Dann geht das ganze zum Durchkühlen in den Kühlschrank.

Widmen wir uns dem Käse. Dafür schält ihr eine Mango und schneidet sehr dünne Scheiben runter. Aus diesen Scheiben stecht ihr nun Quadrate aus, die etwas größer sind als euer Kreisausstecher. Bis zum Zusammenbauen, könnt ihr die Mango-Quadrate noch zur Seite stellen.

Schlagt die Sahne und stellt das Curd, die Marmelade oder was auch immer ihr als Ketchup/Soßen-Ersatz nehmen wollt bereit.
Jetzt wird gestapelt!
Schnappt euch einen Windbeutel und füllt den Hohlraum in der unteren Hälfte mit ein bisschen Sahne. Gebt dann einen großen Klecks Curd drauf, so dass die Sahne – die in diesem Fall wirklich nur Füllmaterial ist – bedeckt ist.
Schoko-Keks-Patty auf die Soße und dieses mit einer Mango-Käse-Scheibe bedecken. Den Deckel von Windbeutel-Bun druff und genießen!

Dieses Rezept klingt total crazy und sieht auch genau so aus – geschmacklich überzeugt es aber auf voller Linie. Die Burger haben sogar Mister MU geschmeckt und der ist ja bekanntlich mein schärfster Kritiker.

Aktuell denke ich über eine kleine Sweet-Mini-Diner-Reihe nach. Mini Burger, Mini Pommes, Mini Hot Dog – alles in Süß.
Würde euch das gefallen? Interessiert das überhaupt irgendjemanden?
Oder bin vielleicht nur ich so durchgeknallt?

Wie auch immer. Ich genieße jetzt weiter meinen Sonntag und freue mich darüber, dass ich in einer Woche endlich Urlaub habe.

Süße Grüße,
Jessi

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5 Gedanken zu „Sweet 50’s mit zuckersüßen Windbeutel-Burgern

  1. Conny

    Liebe Jessi,
    ich hätte dann einmal gerne ein Happy Meal mit diesem Burger, süßen Pommes und einer Apfeltasche! 🙂

    So klasse ist dieser Burger – die sind nämlich normalerweise gar nicht mein Fall! Aber so süß und niedlich dürfen sie gern zu mir auf den Teller.

    Die Baseballs liebe ich sehr. Vor etwa einem Jahr war ich auf einem Konzert, die haben sowas von gerockt! Mein Freund und ich sind noch nie so verschwitzt und fertig aus einem Konzert raus gegangen 🙂

    Alles Liebe und so toll, dass du dabei bist. Ich freue mich!
    Conny

    Antwort
  2. Pingback: We love the 50s - Die Zusammenfassung zum Blogeventmoment in a jelly jar

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