Classic meets Modern: Mozart-Cookies

Hey ihr Sweethearts,

heute hab ich nach langer Zeit mal wieder ein Cookie-Rezept für euch dabei.
Aber natürlich nicht irgendein Cookie-Rezept, sondern das Geilste, das ich seit Langem gebacken habe.

Ursprünglich ratterte mein Hirn für das „Schätze aus dem Vorratsschrank“-Event von Zorra bzw. Susanne gedacht. Leider kam mal wieder das Leben dazwischen und obwohl das Rezept stand und auch die Cookies bereits 2x gebacken waren, kam ich nicht zum fotografieren.
Zwischenzeitlich habe ich das nachgeholt. Und glaubt mir, das Warten (auch wenn ihr gar nicht wusstet, dass ihr wartet) hat sich gelohnt!

Und mal wieder möchte ich euch auf die Entstehungsreise dieser Cookies mitnehmen. Und euch davon überzeugen, dass ihr ohne sie nicht mehr sein wollt.
Meine allererste Überlegung war: Was geht immer? Welches Rezept lässt sich mit eigentlich allem machen? Cookies!
Was ist in jedem Vorratsschrank? Schokolade!
Und was noch? Nüsse!
Meine Lieblingsnüsse? Pistazien!
Pistazien und Schokolade – Lecker…
Oh wie wär’s noch mit ‚em bissle Marzipan. Ach und wenn ich dazu dann noch ein bisschen Nugat packe, hab ich ja eigentlich schon ne Mozartkugel…
Und ich liebe Mozartkugeln. Und Cookies…
Mhhhmmm…

Und so lief mir langsam aber sicher das Wasser im Mund über und meine Gedanken drehten sich nur noch um Mozart-Cookies.
Deswegen wurden sie dann auch gleich zeitnah umgesetzt.

Und damit ihr jetzt nicht bald nen Wischmopp braucht, um eure Sabberei wieder aufzuwischen, verrate ich euch jetzt auf der Stelle das easy peasy Rezept
Mozart-Cookies (je nach Größe ca. 15-20 Stück)

125g brauner Zucker
75g Zucker
150g Butter, weich
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
250g Mehl
150g Nugatschokolade
80g Pistazien
100g Marzipan

Zuerst hackst du 100g von der Nugatschokolade und die Pistazien. Das Marzipan schneidest du in kleine Würfel.
Gib den Zucker, die Butter, die Eier, das Backpulver, das Salz und das Mehl in eine Schüssel und knete die Masse durch bis sie sich verbunden hat.
Nun gibst du die Schokolade, ca. 50g der Pistazien und ca. 70g Marzipan zur Masse und mischst sie gut unter.
Dann gibst du den Teig als etwas dickeren Strang von ca. 4cm Durchmesser auf ein Stück Alufolie, packst ihn fest ein und frierst den Teig dann für eine Stunde ein.
Du kannst den Teig auch über Nacht oder als Vorrat im Gefrierschrank lassen.

Heize deinen Ofen auf 175°C vor.
Hol deinen Teig aus dem Gefrierschrank und schneide gleichmäßig dicke Scheiben (ca. 1cm) ab.
Die Scheiben legst du mit genug Abstand auf ein Backpapier und streust nun ein paar Pistazienstückchen darauf und legst ein paar kleine Würfel Marzipan auf die Oberfläche.
Dann dürfen die Cookies für 8-10 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
Wie lange die Cookies brauchen, hängt unter anderem von der Größe ab. Bleib auf jeden Fall beim Ofen. Wenn die Cookies einen hellbraunen Rand bekommen, dürfen sie raus. Es ist normal, dass sie noch etwas wabbelig sind. Das geht vorbei, wenn sie abgekühlt sind.

Wenn alle Cookies gebacken und ausgekühlt sind, schmilzt du den Rest Nugatschokolade und verteilst ihn als Deko über allen Keksen.
Ich hab dafür alle Cookies als großes Rechteck ausgelegt und hab dann die Schokolade vom Löffel laufen lassen, während ich meine Hand von Links nach Rechts und zurück bewegt habe.
Nun muss deine Schoki noch trocknen und dann hast du es geschafft.

Diese Cookies sind weich, chewy und ein Feuerwerk an Geschmacksnuancen.
Hätte der gute Wolle damals gewusst, dass man irgendwann erst leckere Pralinen und viel später noch viel, viel leckerere Cookies nach ihm benannt hat – er hätte vor Freude wahrscheinlich direkt ein Ode an den Genuss komponiert.

So, nun muss ich mich aber ran halten. Ich muss noch ein paar Dinge erledigen bevor ich mich heute Abend mit meinen allerliebsten Blogger-Mädels (und Jungs) zum monatlichen Stammtisch treffe.
Vielleicht wohnt ihr ja in der Nähe von Stuttgart und wollt mal dazu kommen? Alle Infos findet ihr auf der Facebookseite des Stuttgarter Bloggerstammtisches.

Ich wünsche euch noch einen wudnerschönen Nachmittag.

Süße Grüße,
Jessi

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4 Gedanken zu „Classic meets Modern: Mozart-Cookies

  1. Denise

    Ein Traum-Cookie für mich!! Beim „Mozart-Cookie“ dacht ich zuerst, dass du einfach Mozartkugeln gehackt und unter den Teig gerührt hast, aber deine Lösung ist etwas eleganter 😉 Und dann auch noch weich und chewy – perfekt! Muss nachgebacken werden 🙂

    Liebe Grüße,
    Denise

    Antwort
  2. Jessi

    Liebe Denis,

    warum einfach, wenn man es auch kompliziert machen kann 😉
    Wenn du mal ein Rezept von mir nachbackst, freu ich mich immer über Fotos ♥

    Süße Grüße,
    Jessi

    Antwort

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