Das Camp Cuisine von SanLucar

Hey Sweethearts,

wie bereits im letzten Post angekündigt, kommt heute mein Bericht zum Camp Cuisine zu dem die Firma SanLucar einige Stuttgarter Blogger eingeladen hatte.
Einen ganzen Tag sollte es nur um Obst , die Beschaffung und unsere Ansprüche daran gehen.
Das konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen!

Also machte ich mich an einem Samstag Morgen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – ich betone das so, weil ich die schon seit 9 Jahren (!) nicht mehr benutzt habe – auf den Weg zum Zauberlehrling nach Stuttgart.
Hä, Zauberlehrling? Hat nix mit Hokuspokus und 3x schwarzer Kater zu tun, sondern es handelt sich dabei um ein Hotel mit Restaurant und Kochschule Nahe dem Stuttgarter Zentrum.

Camp Cuisine, SanLucar

Dort versammelten wir uns zu einem späten, aber nicht weniger leckeren Frühstück. Neben frischem Brot und Brötchen, Fisch, Wurst und anderen Leckereien, wurden wir direkt mit frischem Obst verführt. Bei Ananas, Blaubeeren, Brombeeren und Erdbeeren konnte ich nicht widerstehen und futterte als ob’s kein Morgen mehr gäbe.

 

Camp Cuisine, SanLucar

Und dabei ging es dann auch gleich zur Sache! Wie schmeckt einem das Obst? Wonach suche ich mein Obst aus? Worauf lege ich wert?
Wie stellten fest Die Erdbeeren schmecken, wie Erdbeeren im März schmecken. In 8 Wochen sind sie unsrer Meinung nach besser. 
Aber anscheinend liegt es nicht nur daran. War euch klar, dass Erdbeeren in Spanien weniger Sonne abbekommen, als in Deutschland? Hier ist es dafür nicht ganz so warm? Die Erdbeer-Bauern würden deshalb hier wahrscheinlich nicht die selben Erdbeersorten anbauen, wie die Erdbeer-Bauern in Spanien.
Witzig finde ich auch die Tatsache, dass eine Ananas unten süßer schmeckt als oben. Durch die Schwerkraft wandert der Zucker nach unten. Ich schnapp mir also ab jetzt immer den unteren Teil der Ananas.

Nach einer kleinen Pause ging’s dann mit einer Vorstellungsrunde weiter. Das Mädel, das mir schon den ganzen Tag so bekannt vorkam, das ich jedoch nicht zuordnen konnte, entpuppte sich bei dieser Gelegenheit als eine Werksstudentin aus meiner Firme. Zufälle gibt’s…
Dann stellte Gunnar von SanLucar die Firma und ihre Werte vor. Er erzählte von Meisterbauern, Plantagen in fernen Ländern und worauf man beim täglichen Umgang mit Obst achten sollte. Im nächsten SanLucar Magazin (online abrufbar) wird es dazu auch noch tolle Tipps und eine praktische Übersicht geben.
Nach dem spannenden Vortrag ging es direkt wieder mit der Diskussion weiter. Wie könnte man Obst spezifizieren. Kann man bei einer Verkostung sagen, dass eine Erdbeere nach einem Hauch Ananas schmeckt?
Ziemlich wichtig war auch das Thema Verpackungen und ihre Notwendigkeit. Einerseits schützt die Verpackung empfindliche Früchte vor Druckstellen und Beschädigungen. Andererseits schützt die Verpackung das Obst vor uns. Habt ihr euch eigentlich schon mal überlegt, wie viele Menschen den Apfeln, den ihr euch in den Einkaufskorb legt, schon angefasst haben? Im schlimmsten Fall hat in der Obstkiste eine ganze Gruppe verschnupfter Menschen nach ihrem Lieblingsapfel gesucht. Seit mir das noch mal ganz bewusst gemacht wurde, wasche ich mein Obst immer besondern ordentlich ab.

Camp Cuisine, SanLucar


Auch nette Anekdoten aus dem Alltag der Mitarbeiter sorgten für Aha-Momente. So hatte Charlotte z.B. wie sie mit einem Trick Bananen im Ursprungsland reifen lies, um sie an Schulen vor Ort zu verteilen. Wusstet ihr, dass Äpfel ein Reifegas abgeben? Charlotte hat sich das zu Nutzen gemacht und ein paar Äpfel in die Bananenkisten gelegt. So wechselten die ihre Farbe von grün zu gelb. Tricky! Charlotte würde sich also möglicherweise ganz toll als Bananenreifer machen? Den Beruf kennt ihr gar nicht? Ich bis dahin auch nicht. Es handelt sich dabei schließlich auch nicht um einen Ausbildungsberuf, sondern eher um etwas, was man von den älteren Generationen beigebracht bekommen hat und wofür man einfach ein Gefühl hat. Aber wenn man es drauf hat, ist man sehr gefragt.

Camp Cuisine, SanLucar, Anna im Backwahn

Am späten Nachmittag begaben wir uns dann an unser aller Lieblingsort – die Küche! Unter Anleitung von Küchenchef Marcel Mente zauberte eine Gruppe einen Teil der Vorspeise und die vielen verschiedenen Desserts, während die andere Gruppe sich ebenfalls unter Anleitung um den Zwischengang und die Hauptspeise kümmerte.

Camp Cuisine, SanLucar

Seid ihr Neugierig, was wir so alles gezaubert haben?

Vorspeise
Grüner Salat mit Balsamico-Dressing
dazu Avocadocreme mit Kirsch-Tomaten und Spargel im Backteig
 
Zwischengang
Risotto mit Salsa Verde
dazu gebratenen Garnelen
 
Hauptgang
Kalbsoberschale mit Meerrettich Kruste 
dazu Ratatouille und Sellerie Püree
 
Dessert
Ananasragout 
Erdbeermousse 
Mangochutney mit Pfeffer
Geeiste Melonen-Pflaumensuppe
eine Interpretation der Birne Helene bestehend aus selbstgemachtem Vanilleeis, Birnenragout und Schokoladensauce


Vorspeise, Zwischengang und Hauptgang waren wirklich super lecker. 

Zauberlehrling Stuttgart, San Lucar, Camp Cuisine

Vor allem die Kalbsoberschale mit Meerrettich Kruste hat mich überrascht und total überzeugt. Das werde ich zuhause bestimmt auch mal machen.
Kurz vor dem Dessert musste ich mich leider abholen lassen, weil es mir nicht so gut ging. Die anderen Teilnehmerinnen haben sich aber nur sehr positiv darüber ausgelassen.

Zum Abschied bekam ich noch eine Tasche mit dem SanLucar Magazin und allen Rezepten vom Abendessen. Dazu gab’s noch ein Heftchen für Notizen, einen USB-Stick und das einzige Produkt von SanLucar, das man nicht im Obst- und Gemüseregal findet – ein tolles Olivenöl.

Olivenöl, SanLucar, Camp Cuisine

Vielen Dank an Gunnar, Charlotte, Daniel und Dorothee, die uns von Seitens SanLucar vor Ort betreut haben. Es hat super viel Spaß gemacht.
Sehr gefreut hab ich mich auch, die vielen bekannten Gesichter wiederzusehen. Genauer gesagt:

Anna Anna im Backwahn
Carina von …like a piece of New York Cheescake…
Christina von Christina’s Catchy Cakes
Emira und Tanja von Ilhana
Karen von Karens Backwahn
Sonja von Die kleine Brezel
Sonja von the whitest cake alive
Tina von Lunch vor One

Wie ihr seht hab ich einige lustige Dinge gelernt, aber auch sehr viel, das ich auch im Alltag verwenden kann.
Dementsprechend kann ich diesen Tag nur als vollen Erfolg sehen.

Beschäftigt ihr euch auch mit dem Obst, das ihr kauft? Legt ihr Wert auf bestimmte Faktoren?
Das würde mich persönlich wirklich mal interessieren. Gibt da draußen doch bestimmt noch mehr so neugierige Nasen, wie mich…

Süße Grüße,
Jessi

Advertisements

Und was hast du zu sagen? Lass es mich wissen...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s