Meine große Liebe: Franzbrötchen

Einen wunderschönen Freitag Nachmittag und herzlich Willkommen!

Für heute hatte ich euch ein leckeres Rezept aus dem Buch DAYlicious versprochen. Und dieses Versprechen möchte ich natürlich auch halten.

Das Rezept ist von der lieben Rike und es ist das allererste Rezept im Buch. Nein, mir ist nicht die Lust zum Weiterblättern ausgegangen. Ich konnte einfach meine Augen nicht von dem Foto abwenden!!!
Es ist ein Rezept für Franzbrötchen. Franzbrötchen sind eine Hamburger Spezialität. Und als ich 2009 in Hamburg war, bin ich ihnen verfallen. Ganz frisch und am besten noch lauwarm müssen sie sein.
Seit 2009 war ich leider nur noch geschäftlich in Hamburg. Aber jedes Mal gab’s direkt schon am Flughafen ein leckeres Franzbrötchen für mich.

Bereits vor einer Weile hatte ich mich an Franzbrötchen heran gewagt – und bin kläglich gescheitert. Das was ich da aus dem Ofen gezogen hab, war weder fluffig, noch leicht karamellisiert, noch sonst irgendetwas. Es war einfach bäh! Und damit hatte es sich erstmal mit dem selber machen.
Aber als ich das Foto in Buch Daylicious gesehen habe, packte mich der Ehrgeiz!
Und diesmal klappte alles super. Der Teig war ganz easy gemacht und ging super aus. Und das Endergebnis… göttlich….
Total fluffig, weich, die perfekte Symbiose aus Plunderteig, Zimt und Zucker. Hmmm…

Ups, bevor ich jetzt hier auf die Tastatur sabbere, gibt’s für euch das Rezept.

Hamburg, nordisch, DAYlicious

Franzbrötchen (5 Stück)

1/2 Würfel Hefe
35g Butter
35 brauner Zucker
100ml Milch
1 Ei
250g Mehl
1 Prise Salz

25g Zucker
1/2 EL Zimt
60g Butter, weich

Zuerst gibst du die Butter, die Milch und den Zucker in einen kleinen Topf und erhitzt diesen langsam, so dass sich die Butter und der Zucker auflösen. Wenn die Butter gerade so geschmolzen ist, ziehst du den Topf von der Herdplatte und krümelst die Hefe in die Flüssigkeit. Jetzt rührst du so lange bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.
Quirle dann das Ei unter die Flüssigkeit.
In einer großen Schüssel mischst du das Mehl mit dem Salz und knetest dann mit der Hand oder der Küchenmaschine die Flüssigkeit unter die trockenen Zutaten bis ein glatter Teig entsteht.
Jetzt füllst du dein Spülbecken ein paar Zentimeter hoch mit lauwarmem Wasser, deckst deinen Teig in der Schüssel mit einem Tuch ab und stellst die Schüssel ins Spülbecken.
Dort darf der Teig dann 60 Minuten gehen. Er sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

Hol deinen Teig aus der Schüssel und knete ihn kurz durch. Dann wellst du ihn ca. 2cm dick zu einem Rechteck aus.

Gib die weiche Butter, den Zucker und den Zimt in eine Schüssel und rühre alles zusammen cremig. Die Creme verteilst du dann auf deiner Teig-Platte.
Jetzt rollst du deine Teig-Platte von der langen Seite her auf und schneidest die Rolle dann mit einem scharfen Messer in 5 gleich große Teile.
Platziere die Teigstücke mit genügend Abstand auf einem Backblech. Dann schnappst du dir einen Kochlöffel und drückst die Teiglinge mittig mit dem Stiel kräftig ein. So entsteht die typische Form.

Jetzt müssen die Franzbrötchen noch mal zu gedeckt werden und ruhen sich dann noch mal für 30 Minuten aus.
Du kannst so lange deinen Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Wenn die Franzbrötchen ihren Schönheitsschlaf beendet haben, geht’s für 20-25 Minuten auf die mittlere Schiene des Backofens.

Wenn die Franzbrötchen fertig sind, sind sie goldbraun und der Zucker ist leicht karamellisiert.

Raus aus dem Ofen, langsam bis 60 zählen und dann probieren.
Warm sind Franzbrötchn mit nichts auf der Welt zu vergleichen.
Ich empfehle euch aber, nur so viele zu machen, wie ihr auch wirklich ziemlich schnell verbrauchen könnt. Frisch sind sie super. Nach einem Tag gehen sie aber nur noch grad so. 

Dieses Rezept gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsrezepten und wird ganz sicher in Kürze wiederholt.

Und was sagt ihr zu den Franzbrötchen? Lecker?
Oder welches ist euer Lieblingsrezept aus DAYlicious? Ich freu mich über Links zu euren Rezept-Interpretationen ♥

Und jetzt: Wochenende! Genießt das schöne Wetter.

Süße Grüße,
Jessi

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4 Gedanken zu „Meine große Liebe: Franzbrötchen

  1. Jessi

    Liebe moiren atropos,

    vielen Dank für das positive Feedback.
    Mit Trockenhefe habe ich das Rezept leider noch nicht ausprobiert.
    Solltest du es ausprobieren, würde ich mich aber freuen, wenn du mir deine Erfahrung mitteilst.
    Vielleicht interessiert das ja auch noch ein paar andere Leser?

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort
  2. Jessi

    Liebes Froilein Pink,

    Danke schön ♥
    Dieses Rezept ist wirklich so easy peasy. Bis auf die Wartezeit gehtes wirklich ganz fix und schmeckt so wunderbar, dass du es am besten gleich morgen probieren solltest 😉

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort

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