Das 1.Foodblogger Camp in Reutlingen

Hey ihr Lieben,

eigentlich sollte man meinen, so närrisch wie ich bin, habe ich mich am letzten Wochenende von Narrenparty zu Narrenparty gehangelt. Aber weit gefehlt!
Ich war eine von knapp 60 Teilnehmer/innen des 1.Foodblogger Camps in Reutlingen.

Jan und Mella haben uns 2 Tage lang im Cooking Concept – dem Hoheitsgebiet von Marcus – empfangen und sich um die komplette Organisation gekümmert. Zumindest fast…

Denn die Sessions, die mussten wir selber organisieren. Bei einem Barcamp kann nämlich jeder Lehrer und Schüler sein. Jeder kann sein Thema oder Hobby zeigen, eine Diskussion eröffnen oder anderen etwas Praktisches beibringen. Und jeder kann auch einfach nur Teilnehmer sein. Das ist deine ganz eigene Entscheidung. Carina hat einen tollen Bericht geschrieben inkl. der Erklärung „Was ist ein Barcamp?“.

Die Tage werden viele weitere Berichte folgen, die ihr alle auf der offiziellen Homepage des Foodblogger Camps nachlesen könnt.

Es würde tatsächlich den Rahmen sprengen, euch alles zu erzählen, was so los war, weswegen ich mich auf meine persönlichen Erfahrungen beschränke. Alle Teilnehmer und eine Übersicht aller Angebotener Sessions findet ihr ebenfalls auf der Homepage des Foodblogger Camps.
Viele Bilder kann ich euch leider nicht bieten, da ich so in die Sessions vertieft war und mir lediglich 1-2 Reminder-Bilder geschossen habe.

Samstag Morgen ging’s nach einem ausgiebigen Frühstück und ein paar einleitenden Worten dann auch gleich richtig rund.

Meine erste Session stand unter dem Titel „SEO für Anfänger“ und wurde von Carina angeboten. Es ging um Meta-Daten, Bild-Kennzeichung und vieles mehr. Und auch wenn ich dachte, dass ich da echt noch Aufholbedarf hätte, stellt ich bereits nach kurzer Zeit fest, dass ich auf der Blogst-Konferenz schon so einiges gelernt habe.

Weiter ging’s dann mit dem Thema *möööp*…
… es passiert, was eben bei einem Barcamp auch mal passieren kann. In der zweiten Einheit sprach mich tatsächlich nichts an. Tolle Sessions, aber einfach nicht meine Themen. Gott sei Dank ging es ein paar anderen Bloggern, die in der ersten EInheit auch bei der SEO-Session waren, genau so. Deshlab wurde in der 2.Session einfach die SEO-Session vertieft. Und so verging die Zeit bis zum Mittagessen wie im Flug.

Gleich nach dem Mittagessen startete die Session „FoodbloggerInnen und Kochbuchverlage“ von Julia und Sabine vom Hädeke-Verlag. Es war spannend zu sehen, dass auch Verlagsmitarbeiter nur Menschen sind. Das Mails nicht absichtlich nicht beantwortet werden, sondern in der Menge der Anfragen untergehen. Das die Verlage oft gerne mehr tun würden, aber selbst sehr außenbestimmt sind.

In der letzten Session des Tages ging es um „Foodfotografie supergeil“. Ylva und Julia zeigten vor allem, wie man bei seinen Fotos man selbst bleibt. Das es nicht das 100ste Polkadot-Tischdeckchen oder der 3000.Paperstraw sein muss. Und natürlich ging es auch darum, was man genau einstellen muss, dass am ENde auch das raus kommt, was man eigentlich haben möchte.

Plong. Ein Schlag an Jans Klangschale verkündet: Es gibt Essen. Leider kann ich kein Essen mehr sehen. Auch wenn es hier nirgends geschrieben steht. Den ganzen Tag wurde an allen Ecken und Enden genascht und probiert.
Mit einem kurzen Abstecher auf die Fasnet geht’s nach Hause.

Sonntags darf ich mich in der ersten Session von der wunderbaren Miss Harrcore mit „Grüntee“ verwöhnen lassen. Ich habe gelernt, was der unterschied zwischen japanischem und chinesischem Grüntee ist. Und das es Rauchtee gibt, der aufgebrüht nach Schwarzwälderschinken riecht.

Danach hat Annkathrin uns etwas über „Google Analytics und Webmastertools“ erzählt. Ich versteh jetzt endlich, was die einzelnen Auswertungen mir eigentlich sagen wollen. Und das so manches Tool mir einiges an Arbeit ersparen kann.

Dann kam der Moment der Wahrheit. Ich habe selbst eine Session zum Thema „Was du schon immer über Schokolade wissen wolltest“ gehalten. Meine kleine, aber feine Zuhörerrunde war sehr interessiert, hat fleißig verkostet und Fragen gestellt. Ich hab mich gefreut meine Leidernschaft für Schokolade mit anderen Bloggern teilen zu können und würde es jeder Zeit wieder tun.

Trotzdem war ich froh, dass ich in der letzten Session „Vom Blog zum Buch – Kein Patentrezept“ mit Julia und Ariane einfach nur wieder Teilnehmer sein durft. Ariane stellt ihr Buch
Foodblogs und ihre besten Rezepte* vor und zeigt uns, wie aus einer Diplomarbeit mit viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen eine Buch wurde.

Und dann war es auch schon wieder vorbei!
Die restlichen Lebensmittel wurden verteilt, Visitenkarten getauscht und ein paar Preise verlost.
Ich selbst habe eine wudnerschöne Schüssel von Villeroy&Boch gewonnen. Ist die nicht toll?

Und ganz am Schluß gab es noch Geschenke für alle. Die Sponsoren hatten ein Goodiebag zusammengestellt, dass uns alle nach Luft schnappen ließ.


Weil das nicht selbstverständlich ist und ich mich wirklich freue, dass das Foodblogger Camp so toll unterstütz wurde, möchte ich mich bei folgenden Sponsoren bedanken:

CookingConcept Küchen Atlas RezepteBuch.com GALERIA Kaufhof HÄDECKE CUCINIALE Kissyo Villeroy & Boch Sonnentor Eiszeitquell Lock & Lock lovechock - happiness inside Madavanilla Mindjazz Pictures GAZI DELINAT - Wein aus gesunder Natur sonntagmorgen.com - Zeit für guten Kaffee DELI CHROMA Cnife walls.io

Das war also das 1.Foodblogger Camp in Reutlingen. Einfach der Wahnsinn!
Der Termin für nächstes Jahr steht schon – 27.02.-01.03-2015! 
Ich hab mir fest vorgenommen, wieder dabei zu sein und hoffe, den ein oder anderen Leser auch dort zu treffen.

So und da der Text jetzt echt extrem lang geworden ist, war’s das jetzt erst Mal für heute.
Ich wünsch euch was…

Süße Grüße,
Jessi

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2 Gedanken zu „Das 1.Foodblogger Camp in Reutlingen

  1. Jessi

    Liebe Ulrike,

    ich habe mich total gefreut, dich kennen zu lernen zu dürfen und würde mich freuen, wenn man sich auch beim nächten Foodblogger Camp wieder sieht!

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort

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