Mit ein bisschen Verspätung: Blueberry-Cheesecake-Cookies

Hallo ihr Lieben, 

gestern Abend fand mal wieder eine Blogst-Twitter-Party statt. Diesmal zum Thema Zeitmanagement. Gibt es Tipps und Tricks? Was fällt einem beim Bloggen am Schwersten? Wie ist man organisiert?
Und je länger ich mitgelesen habe, desto mehr wurde mir bewusst, was ich schon seit Tagen ahne: Mein Chaossystem wird mich irgendwann noch Kopf und Kragen kosten.
Den ich bin nicht nur beim Bloggen völlig unorganisiert, sondern generell. Ich unterschätze grundsätzlich, wie viel Zeit Dinge benötigen. Ich plane keine unvorhersehbaren Dinge mit ein. Und ich lasse mich einfach zu schnell ablenken. Ach, guck mal ein Eichhörnchen…

Ähm ja, wo war ich. Meist ärgere ich mich selbst über meine Verplantheit und meine schlechte Organisation kostet mich auch enorm viel Kraft. Meist Plane ich viel zu viele Dinge in meinen Tag und bin dann am Ende fix und alle, obwohl ich maximal 2/3 aller To Dos erledigt habe.
So kann das irgendwie nicht weitergehen. Deswegen muss ich mir die nächsten Tage Gedanken machen, wie ich alles strukturiere und entspannt erledigt bekomme, ohne mir irgendwo eine 12 Tage Woche mit 36 Stunden-Tagen zu besorgen.

Habt ihr Tipps für mich? Ich freu mich über jede noch so kleine Idee!

Und wie passen jetzt mein heutiges Rezept und das Thema Zeitmanagement zusammen?

Da ich so unorganisiert bin, hab ich zwar meinen Beitrag für Claras Aktion „Ich back’s mir“ bereits am Montag gebacken, aber der letzte Post hatte auch ein Verfallsdatum und musste deswegen auch diese Woche raus. Deswegen kommt mein Beitrag zur Cheesecake-Aktion ein bisschen verspätet.
Tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

Blueberry-Cheesecake-Cookies (ca.30 Stück)

225g Butter, weich
175g Zucker
1 TL Zitronenschalenabrieb
3 TL Zitronensaft
2 Eier
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
385g Mehl
150g Blaubeeren
150-200g Frischkäse

Heize deinen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Zuerst gibst du den Zucker mit der Butter in eine Schüssel und schlägst beides zusammen schön schaumig.
Dann rührst du die Zitronenschale und den Zitronensaft unter bevor die die Eier einzeln unterrührst.
In einer separaten Schüssel mischst du die trockenen Zutaten (natürlich nicht die Blaubeeren) zusammen und mixt sie ebenfalls unter deinen Teig.
Zum Schluß hebst du vorsichtig die Blaubeeren unter. Pass auf, dass du keine zerdrückst, sonst verfärbt sich dein kompletter Teig grau.
Wer auf Nummer sich gehen will, drückt die Blaubeeren erst in die fertig geformten Cookies. So kannst du auch sichergehen, dass jeder Cookie ausreichend Früchte abbekommt.
Stell den Teig 20 Minuten in den Kühlschrank.

Jetzt nimmst du jeweils eine Portion Teig (ca. 1 Tischtennisball) und drückst ihr in deiner Hand zu einer Teigplatte. Nimm einen „gestrichenen“ Teelöffel voll Frischkäse und leg ihn in die Mitte der Teigplatte. Dann verschließt du den Teig so, dass der Frischkäse gut eingepackt ist und formst eine Kugel.
Die Kugel setzt du auf ein Backpapier und plättest sie wieder ein bisschen.
Die Cookies gibst du auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten bis sich der Rand ganz leicht hellbraun färbt.

Blueberry-Cheesecake-Cookies

Eine toll-bebilderte Anleitung für diese Cookies findet ihr auf dem Blog „Hot Polka Dot“. Das Rezept stammt nämlich von Lindsey und irgendwann hat es sich mal auf mein Nachback-Pinnboard geschlichen.
Es passt einfach super zu diesem Event.

Blueberry-Cheesecake-Cookies

Auch wenn aktuell eigentlich keine Blaubeer-Zeit ist, müsst ihr diese Cookies unbedingt probieren. Sie schmecken ein bisschen wie Zitronenkuchen, sind super saftig und weich und haben ein Herz aus Frischkäse, welches die ganze Sache super abrundet.
Alle waren sehr begeistert von diesen tollen Keksen. Sie werden bestimmt bald wieder gebacken.

Da bei mir heute die heiße Phase der Fasnet (aka Fasching/Karneval) anbricht, verabschiede ich mich schon mal ins Wochenende.

Lasst es euch gut gehen.

Süße Grüße,
Jessi

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6 Gedanken zu „Mit ein bisschen Verspätung: Blueberry-Cheesecake-Cookies

  1. Lena

    Liebe Jessi,

    jaja, die Unorganisiertheit, die kenne ich auch zu gut. Da nimmt man sich dies, und das und jenes vor und schafft…. nichts.
    Ich bin auch so ein ToDoListen-Mensch, lasse es jedoch etwas lockerer laufen, auf die Liste kommt zwar alles, was ich machen will/muss, aber abgearbeitet wird wirklich nur das was ich schaffe. Ist auch nicht optimal, und ich finde es manchmal schade, wenn ich etwas nicht geschafft habe (besonders, wenn es im's backen/kochen geht 😉 ), aber der Tag hat nunmal nur 24 Stunden. Und auch wenn Stress manchmal gut tut, auf Dauer macht er doch kaputt.

    Zu deinen Keksen, sie lesen sich bezaubernd und sehen auch so aus.

    Liebste Grüße, Lena

    Antwort
  2. Theresa

    liebe Jessi, deine Cookies sehen soo gut aus! Eine tolle Idee, Kekse zum Cheesecakethema zu backen, darauf sind nicht so viele gekommen 😉 Hab dank für das tolle Rezept und ein schönes Wochenende! Liebe Grüße, Theresa

    Antwort
  3. Jessi

    Liebe Theresa,

    tausend Dank. So ein tolles Rezept (wenn auch nicht aus meiner eigenen Feder) teile ich doch gerne mit meinen Lesern.
    Hoffe, du hattest ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort
  4. Jessi

    Liebe Lena,

    vielen Dank für deine offenen Worte, in denen ich mich sehr gut wiedererkenne.
    Manchmal denke ich: Hätte der Tag mehr Stunden – ich würde ihn nur noch mehr zu knallen.
    Deswegen ist alles glaub ich gut so, wie es ist.

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort

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