Kampf dem Winterblues!

Hallo ihr Lieben.

Was ist den dieses Jahr eigentlich los? Der Winter scheint ein kleines Problem mit einer gespaltenen Persönlichkeit zu haben! Zuerst hielt er sich für den Frühling, dann für den Herbst. Jetzt hält er sich wohl immer noch für den Herbst, aber in einer ganz furchtbaren Art und Weise. Dauerregen, eiskalter, pfeifender Wind und fast durchgängige Dunkelheit. Wer die Sonne in letzter Zeit zu Gesicht bekommen hat, kann sich mehr als glücklich schätzen.
Das man da irgendwann dem Winterblues verfällt, ist beinahe unumgänglich. Der Körper benötigt das Tageslicht genau so sehr, wie Nahrung und Flüssigkeit. Fehlt die Sonne, bekommen wir schlechte Laune, fühlen uns kränklich und sind immer müde.

Der Winterblues ist aber tatsächlich überhaupt nichts neumodisches. Man kannte in schon im 11.Jahrhundert zu Zeiten von Hildegard von Bingen. Hildegard von Bingen ist bis heute unter anderem für ihre Heilkünste bekannt. Sie hat sich schon zu Lebzeiten überlegt, wie man der trüben Winterstimmung Einhalt gebieten könne. Mit ihrem Wissen über Kräuter und Gewürze entwickelt sie den „Nervenkeks“.
Diese Kekse schmcken wie mürbe, etwas stark gewürzte Weihnachtskekse. Super lecker!
Wie genau sie wirken, verrat ich euch nach dem Rezept.


Anti-Winterblues aka Nervenkekse nach Hildegard von Bingen (80 Plätzchen)

150g Butter
2 Eier
200g Vollrohrzucker
300g Dinkelmehl Typ 630
200g Mandeln, gemahlen
2 gestrichene EL Zimt
2 gestrichene EL Muskat, gerieben
1 Messerspitze Nelkenpulver
etwas geriebene Zitronenschale
1TL Backpulver

1 EL Milch
1 Eigelb
Mandelplättchen

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben!

Gib die Butter in eine Schüssel und schlage sie schaumig. Dann gibst du den Zucker, die Eier und eine Prise Salz dazu und rührst alles zu einer homogenen Mischung.
In einer extra Schüssel mischst du die restlichen trockenen Zutaten zusammen und gibst sie zur Butter-Zucker-Mischung. Nun rührst du alles gut durch bis sich die Masse anfängt zu verbinden. Nun arbeitest du mit den Händen weiter. Knete alles zusammen bis sich die Zutaten zu einem glatten Teig verbunden haben.
Forme aus dem Teig eine Rolle mit 4cm Durchmesser und wickle diese in Alufolie. So verpackt, kommt der Teig über Nacht in den Kühlschrank.
Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
Nimm die Rolle aus dem Kühlschrank und cshneide sie in 0,5cm dicke scheiben. Diese legst du auf ein Backblech mit Packpapier und bestreichst sie mit einer Mischung aus Milch und Eigelb. Dann kannst du sie noch mit Mandelblättchen dekorieren. Die Kekse zerlaufen nicht mehr so sehr, so dass du nicht riesig viel Platz zwischen den Keksen lassen musst.
Backe die Kekse ca. 6-8 Minuten.

Die Kekse enthalten relativ viel Muskat, welches in größeren Mengen berauschend wirkend kann. Die Menge sollte also nicht einfach erhöht werden. Es wird empfohlen maximal 4-5 Kekse pro Tag zu essen. Kinder sollten max. 3 Kekse essen.
Ich habe die Kekse größer gemacht und deswegen nur 40 Kekse aus meinem Rezept bekommen. 2 Kekse sollten bei mir also schon für ein Grinsen im Gesicht reichen. Und wenn es „nur“ davon kommt, dass die Kekse wirklich gut sind.
Außerdem finde ich das rustikale Aussehen,dass wirklich ganz wunderbar ins Mittelalter passt, wunderschön.

Also, los geht der Kampf gegen den Winterblues! Ab in die Küche und ran an den Herd ♥

Ich geh jetzt mal wieder auf Tour, da lächle ich auch ganz ohne Nervenkeks ☺

Ich wünsch euch noch ein wundershcönes Wochenende.

Süße Grüße,
Jessi

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Ein Gedanke zu „Kampf dem Winterblues!

  1. chaoslady

    Liebe Jessi,

    das ist ja interessant! Einiges habe ich über die Hildegard von Bingen schon gehört, aber dein Post überrascht mich ganz schön… Kekse gegen trübe Winterstimmung… toll!

    Dankeschön!
    Ich wünsche dir noch schönen Sonntag und guten Start in die Woche!
    LG Natalia

    Antwort

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