Alles schmeckt gut, wenn man es mit Zucker und Zimt bestäubt – Snickerdoodle Muffins

Hallo ihr Süßen.

Unser Schützenverein läuft gegen Ende des Jahres zu Höchstleistungen auf  und ein Termin jagt den nächsten.
So kam es , dass ich direkt nach der Halloween-Torte noch 2 große Portionen Muffins für’s jährliche Königsschießen gemacht habe. Generell wäre es ja nicht nötig gewesen, aber da mein Mister MU als amtierender König dieses Event ausgerichtet hat, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen eine Kleinigkeit beizusteuern.
Da wir knapp 40 Leute waren und es dabei eher um die ältere Generation handelt, die es gerne traditionell mag, durften es keine zu ausgefallenen Kreationen werden.
Als Erstes habe ich mich deswegen für Snickerdoodle Muffins entschieden. Dieses Rezept habe ich schon ziemlich lange auf meiner Nachbackliste in Pinterest gepint und nehme mir regelmäßig vor es zu backen. Bisher ohne Erfolg!
Das Rezept ist von eat me,delicious.


Snickerdoodle-Muffins (ca. 18 Stück)

230g Butter, weich
200g Zucker
2 TL Vanille
2 Eier
3/4 Tl Natron
1 1/2 TL Backpulver
3/4 TL Muskat, frisch gerieben
300g saure Sahne
350g Mehl

100gZucker
1/2 TL Zimt

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker für einige Minuten schaumig schlagen. Die Vanille unterrühren.
Die Eier einzeln zugeben und gut unterrühren.

Die trockenen Zutaten in einer extra Schüssel mischen und dann abwechselnd mit der sauren Sahne unter den Teig rühren. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr mit der Mehlmischung anfangt und auch mit der Mehlmischung wieder aufhört.

Nun mischt ihr in einer Schüssel den Zucker mit dem Zimt.
Mit einer Eisportionierer nehmt ihr nun immer eine Kugel Teig ab und gebt sie in die Zucker-Zimt-Mischung und rollt den Teig herum bis er komplett bedeckt ist. Dann setzt ihr die bedeckte Teigkugel in ein Muffinförmchen. Das Herumrollen und in die Förmchen geben, braucht am Anfang etwas geschickt. Aber spätestens nach der dritten oder vierten Kugel habt ihr den Dreh raus.

Die Muffins gebt ihr nun für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.


Der Duft, den diese Muffins im Haus verbreiten, ist einfach unglaublich lecker. Also nicht, dass  es aus meinem Backofen sonst nicht gut duftet, aber diese Muffins toppen das ganze definitiv.
Die Kombination aus den Gewürzen und dem leicht karamelisierten Zucker ist einfach himmlisch.
Und der Geschmack? Toll! Die saure Sahne macht die Muffins schön saftig. Die Zucker-Zimt-Kruste macht das ganze schön crunchy. Kein Gewürz ist zu dominant, die saure Sahne mildert die Süße auf eine angenehme Art und Weise.
Ich bin total begeistert und werde die Muffins – trotz des leicht erhöhten Aufwands – ganz sicher bald wieder machen.

Das ganze wurde übrigens für die Feier noch mit selbstgemachten Muffin-Toppern versehen. Davon gibt es leider nur ein Instagram-Foto.

So, nun wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende. Genießt eure freie Zeit!

Süße Grüße,
Jessi





Advertisements

8 Gedanken zu „Alles schmeckt gut, wenn man es mit Zucker und Zimt bestäubt – Snickerdoodle Muffins

  1. chaoslady

    Oh, diese Muffins sehen zum Anbeißen aus! Und ich habe in deine Nachbackliste geschaut… da hast du dir aber echt was vorgenommen, aber ich kann dich verstehen, alles sieht so toll aus, dass man alles gleich auf einmal nachmachen möchte… ich wünsche dir beim Abarbeiten deine Nachbackliste weiterhin viel Spaß!
    LG Natalia

    Antwort
  2. Mia

    Also deinen Posttitel kann ich so definitiv unterschreiben, mit Zimt-Zucker schmeckt alles gleich ein bisschen besser. Deine Snickerdoodle-Muffins sehen auf jeden Fall super aus! Mich würde mal interessieren, woher der Name kommt, weißt du das zufällig? 😀
    Liebe Grüße,
    Mia

    Antwort
  3. Jessi

    Liebe Natalia,

    vielen Dank. Oh ja, meine Nachbackliste ist eine Aufgabe für mehrere Jahre 😉 Aber ab und zu entsteht tatsächlich etwas von dieser Liste und meist schmeckt das dann sogar noch gut.
    Den Spaß werd ich aber ganz bestimmt immer haben.

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort
  4. Jessi

    Liebe Mia,

    ich freu mich, dass du mir zustimmen kannst.
    Ich habe jetzt mal ein bisschen das Internet durchstöbert. Leider weiß keiner genau, woher der Name kommt. Oft wird das Kochbuch „The Joy of Cooking“ zitiert, welches vermutet, dass der Name vom deutschen Wort „Schneckennudel“ abgeleitet wurde.
    Bewiesen ist das aber nicht.
    Aber ich werde weiter suchen, ob es irgendwo einen Hinweis zur Namensherkunft gibt – jetzt hast du mich nämlich auch neugierig gemacht 😉

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort

Und was hast du zu sagen? Lass es mich wissen...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s