Einfach märchenhaft…

Guten Morgen ihr Süßen.

Na, seid ihr den schon alle frisch und munter?

Vor einiger Zeit habe ich mich ja mit der lieben Karen zum Interview getroffen. Damals hat sie mir ganz exklusiv vorab ihr Eventmotto anlässlich ihres 1.Bloggeburtstags verraten. Schon damals war ich ganz aus dem Häuschen.
Seit nun mehr einiger Zeit, wissen auch alle anderen Bescheid. Es geht um:

 

Märchen
 

So ein schönes und zu gleich schwieriges Thema. Ich wollte nämlich komplett auf Fondant verzichten.
Einerseits gibt es so viele Märchen und andererseits ist es so schwierig, wenn man keinen Fondant benutzt.
Nach langem hin und her und vielen verworfenen Idee, habe ich mich dann endlich entschieden.
Eigentlich passt das Märchen irgendwie zu mir: Ich schlafe viel und gerne. Jedoch mach ich das aus freien Stücken und ganz ohne picksen.
Ihr ahnt worum es geht: Dornröschen!

Wer nicht mehr weiß, worum es in dem Märchen geht – hier die extra kurze Kurzfassung:
Eine hübsche Prinzessin, die nach ihrer Geburt mit einem Fluch belegt wurde, weswegen sie sich an einer Spindel sticht und in einen 100-jährigen Schlaf fällt – und mit ihr der ganze Hofstab. Nach 100 Jahren wird sie von einem Prinz gefunden und wach geküsst. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Ich wollte in meinem Gebäck irgendetwas typisches aus diesem Märchen aufgreifen und habe ich mich letztendlich für die Rosen und die Spindel entschieden. Und hier meine Kreation



Dornröschen-Törtchen (12cm Springform)

Für den Teig
1 Ei
25g Zucker
25g Mehl
1 Prise Salz

Für den Zuckersirup
3TL (leicht gehäuft) Puderzucker
2TL Rosenwasser
1 TL Wasser
2 Spitzer Zitronensaft

Für die Dekoration
50g weiße Kuvertüre
getrocknete, essbare Rosenblüten
1 Holzspieß
1 schwarzes Candymelt
etwas Zuckerwatte
rote Lebenmittelpaste

Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze einstellen.
Das EI mit dem Zucker so lange schaumig schlagen, bis sich das Volumen ca. verdreifacht hat. Das Salz zugeben, das Mehl darüber sieben und alles vorsichtig unterheben.
Eine Springform (12cm-Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.
Auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Während der Biskuit backt, den Puderzucker mit den restlichen Zutaten glatt rühren und ggf. abschmecken.

Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, den Zuckersirup mit einem Pinsel auf der Oberfläche verteilen. Einen kleinen Rest (1/2 TL ca.) aufheben.
Danach gut abkühlen lassen.

Die Kuvertüre schmelzen und dünn auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen und danach mit einer weiteren Schicht weißer Kuvertüre überziehen.
Die getrockneten Rosenblüten auf der noch feuchten Kuvertüre verteilen.
Ich habe für die Seiten die zerkleinerten Blütenblätter genommen, ebenso für die Mitte der Oberfläche. Am Rand der Oberseite habe ich komplette Blütenköpfe (inkl. Blätter) genommen. Wie ihr es macht, ist aber ganz eurem Geschmack überlassen. Achtet jedoch drauf, dass ihr keine grünen Blätter und Stiele dabei habt, denn diese sind ungenießbar.
Den kompletten Kuchen in den Kühlschrank stellen,bis der Guss fest ist.

Den Holzspieß auf der flachen Seite (sehr wichtig!!!) so kürzen, dass die Spitze Seite nach dem Befestigen noch ca. 10 Über die Oberfläche des Kuchens raus steht.
Das Candymelt vorsichtig aufpicksen und ins untere Drittel des Spießes schieben.
Den Holzspieß oderhalb des Candymelts mit dem  übrigen Zuckersirup einstreichen und die Zuckerwatte darauf so verteilen, wie die Wolle normal auf einer Spindel verteilt ist. Also in der Mitte viel und nach oben und unten weniger. Am unteren Teil zwirbelt ihr ein bisschen von der Zuckerwatte zusammen, so dass es aussieht, als würde dort ein Faden entstehen.
Die Spindel mittig (mit der flachen Seite nach unten) in den Kuchen stecken.
Einen Tropfen rote Lebensmittelpaste mit einem Tropfen Wasser verdünnen und damit die Spitze der Spindel bepinseln. Zusätzlich noch zwei drei Tropfen auf die Spindel tropfen lassen.

Fertig!

Und, wie findet ihr meine Interpretation von Dornröschen? Kann man es erkennen?

Wer nun Angst hat, dieser Kuchen könnte zu parfümiert oder ähnliches schmecken:
Ich habe ihn gestern mit meiner Freundin Miri vernascht. Wir haben lediglich die oben angebrachten kompletten Rosen entfernt. Der Kuchen schmeckte ungewöhnlich aber trotzdem sehr lecker.
Traut euch einfach!

So, ich schaue jetzt mal, was ich mit diesem schönen Tag anfangen werde. Was ich heute Mittag mache, weiß ich schon. Es geht nach Horb auf die Maximilian Ritterspiele. Passt heute auch irgendwie – noch mehr Prinzessinnen und Ritter!

Genießt die Sonne und den Duft von Rosen.

Süße Grüße,
Jessi

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Ein Gedanke zu „Einfach märchenhaft…

  1. derklangvonzuckerwatte

    Hach,… da schlägt doch gleich mein Mädchenherz höher 😉
    Ein ganz tolles Rezept und eine wunderbare Idee! Jetzt muss ich nur noch getrocknete Rosenauftreiben und dann wird das nachgemacht. Dornröschen war (ach was sag ich: ist!) eines meiner Lieblingsmärchen und Rosen liebe ich sowieso über alles – egal ob im Garten, in der Vase, im Badewasser, im Tee oder auf dem Teller.
    Liebe Grüße und bis Sonntag! 😉
    Ylva

    Antwort

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