Ich eröffne die Brause-Saison!

Halli hallo ihr Lieben.

Diese Woche habe ich die liebe Anna und ihren Herr M. überrascht.
Als ich gemeinsam mit Anna, Herr M. und Tina zur Cake Cologne gefahren bin überkam Herr M. irgendwann das furchtbare Verlangen nach Brause. Prickelnde Ahoj-Brause in Pulver oder noch besser in gepresster Form.
Wir haben in jeder Raststätte, die wir angesteuert haben und in zwei Läden in Köln nach dieser verflixten Brause gesucht – doch bis zum Abend hatten wir immer noch keine gefunden.
Herr M. wurde immer „aufbrausender“ und „brauste“ nach Hause 😉
Wir haben ihm dann halt erzählt, dass aktuell eben keine Brause-Saison ist und er bitte, bitte nicht traurig sein soll.
Bis jetzt konnte ich diese kleine Anekdote nicht vergessen. Und immer wieder kam mir der Gedanke: Da muss sich doch was machen lassen. Und deswegen ging diese Woche ein kleines Päckchen nach Stuttgart.

Apfel,Tropic, Kirsche, Orange

In meiner Ausbildung habe ich wirklich irgendwann mal gelernt, wie man mit haushaltsüblichen Zutaten Brause herstellt.
Die ist zwar nicht zu 100% wie die gekaufte Brause, dafür individualisierbar.
Gesagt, getan.

An einem verregneten Samstag Abend stand ich also in der Küche und hab vor mich hingewerkelt, als plötzlich mein Mister MU in der Küche auftauchte. Soll ich Fotos machen? Komm ich beschrifte das.
Huch, wer sind sie und was haben sie mit meinem Mann gemacht? Dieses Rezept, die Verpackungen und die Bilder sind also diesmal als Teamwork entstanden.

Nun aber erst Mal zum Rezept:

Brause

1 EL Natron
1 EL Zitronensäure
2-2,5 EL Zucker
1 TL Fruchtpulver nach Geschmack (alternativ Götterspeisepulver)

Alle Komponenten in einer trocknen Schüssel zusammenrühren. Fertig!
Wichtig ist, dass ihr die Dose sofort zumacht, damit das Pulver keine Feuchtigkeit zieht. 

Ein schnelleres Rezept werde ich wahrscheinlich nie wieder posten.

Und weil’s das schon war, schicke ich heute gleich noch die passende Verpackungsidee hinterher.

Ich hatte das Bild der Brausepäckchen aus meiner Kindheit vor Augen. Eine ca. 30cm lange Papierröhre, die man oben aufriss und sich das Pulver in den Mund kippt. Das wollte ich haben.

Dafür braucht man ca. 12,5cm  lange Strohhalme mit extra großem Durchmesser (Caipirinha-Strohhalme). Ich wollte mehr Farbauswahl und hab deswegen die doppelt so langen gekauft und diese einfach in der Mitte durchgeschnitten.

Jetzt die eine Seite des Strohhalms platt drücken und umklappen. Mit einem Tacker verschließen.

Mit einem kleinen Trichter das Pulver bis ca. 2cm unter den Rand einfüllen. Die obere Seite die die untere Seite verschließen.
Mister MU hat dann jedes Brauseröhrchen noch liebevoll von Hand beschriftet, damit wir unsere vier Sorten (Kirsche, Apfel, Tropic und Orange) nicht verwechseln.

Meine Geschwister haben die Brause dann am nächsten Tag für mich getestet – dort haben sie den Test bestanden (eignen sich also auch gut als Inhalt von Kindergeburtstags-Give-Away-Tüten).

Einige meiner Brauseröhrchen habe ich dann, wie gesagt, auf die Reise zu Anna und Herr M. geschickt, als kleines Dankeschön für einen wirklich tollen Tag. Und natürlich, dass Herr M. endlich nicht mehr so „aufbrausend“ ist.

Jetzt wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass bald die Sonne wieder aus ihrem Versteck kommt.

Süße Grüße,
Jessi

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4 Gedanken zu „Ich eröffne die Brause-Saison!

  1. Sascha

    Sehr schöner Post. Das klingt so leicht, dass könnte sogar ich. Allerdings hätte es die Brause bei mir nicht in die wirklich kreative „Verpackung“ geschafft 😉
    Und auch wenn es Ahoi-Brause doch eigentlich wieder in jedem Laden gibt (dachte ich zumindest bisher, mag aber auch nur für den Süden Deutschlands gelten) ist die Selbstgemachte eben selbst gemacht!

    Antwort
  2. Jessi

    Hallo Sascha.

    Ja an sich ist es auch wirklich ganz einfach. Normalerweise tue ich mir mit kreativen Verpackungen auch sehr schwer, aber diese war ein ziemlicher Selbstläufer.
    Wo die ganze Brause geblieben war, weiß ich auch nicht so genau, denn jetzt stolpere ich auch an jeder Ecke darüber…
    Komisch!?!

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antwort

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