PamK-Kindheitserinnerungen: Kokosigel

Hallo ihr Lieben.

Letzte Woche war es wieder so weit.
Es ging in die nächste Runde „Post aus meiner Küche“. Diesmal mit dem Thema „Kindheitserinnerungen“. 
Sofort sprudelten mir tausende Dinge durch den Kopf. Bunte Kaugummis, Pop Rocks, Brause Ufos, Buchtele, Nudelsuppe, und, und, und…
Ich hab mich wahnsinnig über das Thema gefreut. Ich hatte schon befürchtet, dass es – der Zeitpunkt hätte ja gepasst, um Ostern gehen würde.

Vor ca. 3 Wochen habe ich dann auch erfahren, wer meine Tauschpartnerin sein würde.
Es ist die liebe Marie geworden. Sie selbst nimmt zum ersten Mal an PamK teil und war total aufgeregt.

Ich habe mir also viele Gedanken gemacht, welche Leckereien sich für ein Päckchen eignen würden und hab mich dann für 4 Stück entschieden. Diese werde ich euch in den kommenden Tagen nach und nach vorstellen.

Und da mein Päckchen zwischenzeitlich gut bei Marie angekommen ist, möchte ich heute mit dem Rezept starten, dass mir in diesem Päckchen am aller wichtigsten war. Es sind die Kokosigel. Es handelt sich um ein Gebäck, das meine Uroma immer gemacht. Sie ist vor einigen Jahren gestorben und seither wurde dieses Gebäck nicht mehr gemacht. Und es hat mir sehr gefehlt. Deswegen habe ich im Rahmen dieser tollen Aktion bei meiner Mama das handgeschriebene Rezeptbuch meiner Uroma geholt und für die ganze Familie und die liebe Marie kleine Kokosigel gezaubert.



Und damit auch ihr euch ein Bild davon machen könnt, wie köstlich die Kokosigel schmecken, gibt es hier das Rezept.

Kokosigel

1 Biskuitplatte (ca. 4-5cm hoch)

200g Blockschokolade
100g Butter
3 EL Zucker
1 Tasse Wasser

200g Kokosflocken

Die Biskuitplatte in ca. 4x4cm große Würfel schneiden. Das Rezept für die Platte hab ich mir gespart. Falls ihr ein Rezept benötigt, könnt ihr das vom Zitronen-Biskuit-Kuchen einfach ohne die Zitronen und Limetten nehmen und es je nach Formengröße vervielfältigen. Ich habe es verachtfacht.
Falls eure Platte zu niedrig ist, könnt ihr euch einfach Quadrate schneiden und 2 (oder so viele ihr eben möchtet) mit der Überzugsmasse aufeinander kleben.

Die Blockschokolade mit der Butter im Wasserbad auflösen. Nach und Nach etwas Wasser zugeben, bis eine sehr dünnflüssige, aber immer noch dunkle und undurchsichtige Masse entsteht. Der Überzug darf nicht wie Kaba aussehen, dann war es zu viel Wasser. Dewegen lieber etwas weniger Wasser.
Das den Zucker unterrühren bis er sich aufgelöst hat.

Die Kokosraspeln in eine Schüssel geben und ein Gitter bereit stellen.
Nun die Biskuitwürfel in der Überzugsmasse wälzen, gut abtropfen und ggf. etwas abblasen. Jetzt die überzogenen Würfel in den Kokosraspeln wälzen bis keine freie Stelle mehr zu sehen ist und sie dann auf dem Gitter trocknen lassen.

Das war’s schon. Aber ihr wisst ja: meist sind es die unkomplizierten, einfachen Dinge, die den größten Eindruck hinterlassen!

Ich hab mich vor allem über die Freude meiner kleinen Geschwister gefreut. Sie waren zu klein bzw. teilweise noch nicht mal geboren und sind deswegen nie in den Genuss von Uromas Kokosigel gekommen. Sie waren ganz aus dem Häuschen. Und alle, die die Kokosigel noch kannten, waren froh, dass wir sie endlich wieder hatten.
Ich hoffe, dass sie Marie ebenfalls so gut geschmeckt haben…

Ach ja, Maries Päckchen ist natürlich auch bei mir angekommen! Leider bin ich darüber hergefallen, ohne ein Foto davon gemacht zu haben. Aber was drin war, kann ich euch auch so verraten:

  • tolles Brombeergelee
  • leckerer Streuselkuchen ( nicht ein Stück, sondern ein ganzer Kuchen!)
  • Smarties

Alles war ganz wundervoll verpackt und sah so toll aus. Ich bin begeistert! Vielen Dank, Marie!

Süße Grüße,
Jessi

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