First Try: Pink Flamingo-Macarons

Hallo zusammen.

Ich habe es gewagt und es hat geklappt!
Vor einigen Tagen habe ich mich das erste Mal an die berühmt berüchtigten Macarons gewagt.

Ich und meine Schwiegermama in spe reden schon Ewig von der Umsetzung dieser tollen, kleinen Köstlichkeiten, aber bis jetzt habe ich mich nie getraut.Da ich des öfteren gelesen habe, wie schwer es ist, Macarons herzustellen, bin ich wirklich sehr penibel vorgegangen und hab mir ausreichend Zeit gelassen.

Das Rezept habe ich von der lieben Katrin von Schneewitchens Apfel.
Da ich mir immer gleich riesig hohe Ziele stecke, sollten es eben keine einfachen, weißen Macarons werden, sondern pinke mit einer Doppelfüllung. In meinem Kopf klang dieses Rezept nämlich einfach himmlisch.
Und ich muss sagen – in der Realität ist es das auch!

Und deswegen lasse ich euch jetzt auch nicht länger zappeln und präsentiere:

Kokos-Füllung; Träublesgelee

Pink Flamingo-Macarons

Für die Macarons

45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
36 g Eiweiß (1 Stück)
10 g Zucker
Lebensmittelfarbe

Für die Füllung

60g Butter, weich
65g Puderzucker
25g Kokosraspeln
2 TL Kokossirup
2 EL Träublesgelee (Johannisbeergelee)

Katrin weißt in ihrem Rezept extra noch einmal darauf hin, wie wichtig die genaue Einhaltung der Rohstoffstoffmengen ist! Bitte nehmt euch das zu Herzen, denn es ist wirklich sehr wichtig!

Ich habe mir im Laden gemahlene Mandeln (ohne Stippen) gekauft. Diese Waren zwar bereits fein, aber nicht fein genug. Dewegen habe ich die gemahlenen Mandeln noch zwei Mal durch die Mandelmühle gelassen und danach durch ein feines Sieb gestrichen.
Wer sich diese Mühe sparen will, kann auf Mandelgrieß aus dem Internet / Reformhaus zurückgreifen.
I
n die Schüssel mit den gesiebten Mandeln wird dann auch noch der Puderzucker gesiebt.

Nun in einer zweiten Schüssel das Eiweiß schlagen. Sobald es anfängt zu schäumen, wird der Zucker zugegeben und die Masse so lange geschlagen bis sie anfängt sich weiß zu färben.
Die Lebensmittelfarbe zugeben und die Masse weiter aufschlagen.

Die Mandel-Puderzuckermischung auf 3 Mal vorsichtig unter die Eimasse heben. Dazu bitte nicht mehr das Rührgerät nutzen, sondern einen Teigschaber oder einen Löffel.
Die Masse sollte nun (laut Katrin) zäh sein, aber noch gleichmäßig vom Teigschaber abfließen.
Für das Vergießen der Macarons habe ich mir extra eine Silionmatte mit leicht erhöhten Kreisen zugelegt. das ist natürlich nicht notwendig, sondern hat einfach nur etwas mit meiner Faulheit zu tun.
Natürlich könnt ihr die Macarons auch einfach auf normales Backpapier aufspritzen. Für gleichmäßige Macarons empfiehlt es sich, die Kreise (Durchmesser: 2cm) auf das Backpapier vorzuzeichnen. Bitte beachtet, dass ich die Macarons dann auf die Seite des Papiers aufspritzt, auf die ihr nicht gezeichnet habt (außer ihr kreirt Macarons mit Bleistiftaroma).

Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen, auf die Vorlage oder Backmatte  aufspritzen und für ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Macaron-Backmatte

Währenddessen den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Macarons in den Ofen geben, auf 140 – 145°C runterdrehen und 12 – 14 Minuten backen. Wenn alles funktioniert hat, dann bilden sich während dem Backen kleine „Füßchen“ – das ist eine wichtige Voraussetzung für perfekte Macarons.

Nach dem Backen kurz warten und dann die Macarons vorsichtig (mit einem Messer) lösen und umdrehen, damit sie besser auskühlen.

Wenn ihr die Macarons auf Backpapier gebacken habt, dann legt dieses direkt nach dem Backen auf eine kalte Unterfläche, damit sich die Macarons leichter lösen. Bei einer Silikonmatte ist das nicht zwingend nötig – schaden tut es aber auch nicht.
Die Macarons auf jeden Fall komplett auskühlen lassen.

Für die Füllung die Butter aufschlagen bis sie eine leicht hellere Farbe bekommt. Den Puderzucker langsam darüber sieben und alles zu eine glatten Masse verarbeiten. Den Kokossirup und die Kokosraspeln kurz unterrühren.
Das Träublesgelee leicht erhitzen bis es eine puddingartige Konsistenz hat. Wichtig ist, dass das Gelee trotzdem nicht zu warm ist.
Auf alle Macaronsschalen auf der glatten Seite eine dünne Schicht der Kokosbuttercreme auftragen. Auf die Hälfte der Macarons zusätzlich in die Mitte (auf die Buttercreme) noch einen Klecks Träublesgelee geben.
Jeweils eine Macaronschale mit und eine ohne Träublesgelee zusammensetzen.

Fertig!

Im Nachhinein war die Herstellung gar nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich wirklich jeden Tipp berücksichtigt habe, denn ich im Internet finden konnte oder vielleicht war es einfach Glück. Vielleicht war auch das tolle Rezept.

Ich kann euch jedoch nur raten: Traut euch. Selbst wenn die ersten Macarons vielleicht nicht aussehen, wie aus einer französischen Konditorei – Schmecken tun sie trotzdem!

In diesem Sinne.

Süße Grüße,
Jessi

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